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Die Geschichte des Philharmoniker-Balls

Der Ball im Rückblick

Historische Aufnahmen vom Ball der Wiener Philharmoniker

"Wenn die Philharmoniker ihrer alten Tradition eine neue hinzufügen und einen Ball geben, der ein gesellschaftliches Ereignis ist, so festigt das das Standesbewußtsein der Musiker."

Alexander Wunderer,
Vorstand der Wiener Philharmoniker, 1924.

Der erste Ball der Wiener Philharmoniker fand am 4. März 1924 statt. Er setzte Akzente, die das Ballkomitee bis heute beibehalten hat. Der Ball der Wiener Philharmoniker kann als "Traditionsball" bezeichnet werden. Er wurde bisher 70 Mal im Wiener Musikverein veranstaltet.

Zwischen 1924 und 1931 gab es acht Bälle, von 1932 und 1948 keinen. Ab 1949 wurde der Ball neuerlich ein anerkannter Fixpunkt des Wiener Faschings. 1991 mußte der Ball kurzfristig wegen des Golfkrieges abgesagt werden.

Der bedeutende österreichische Dichter und Direktor des Wiener Burgtheaters Anton Wildgans verfaßte einen Beitrag im Ballbüchlein des ersten Balles, welches als Damenspende überreicht wurde. Seine Laudatio an das Orchester, ein "Vorspruch zum Fest", beginnt mit den Worten: "Euch liebt die Heimat, euch ehrt die Welt". Richard Strauss, mit den Wiener Philharmonikern in künstlerischer Zusammenarbeit lange Jahre verbunden, komponierte für den ersten Ball eine Festfanfare, die seither bei jeder Balleröffnung erklingt.

Bei jedem Ball wird ein „Ehrendirigent" eingeladen, der ein "Gustostückerl" mit den Philharmonikern am Beginn des Balles zum Besten gibt. Bisher haben Claudio Abbado, Leonard Bernstein, Karl Böhm, Willy Boskovsky, Pierre Boulez, Placido Domingo, Christoph Eschenbach, Sir John Eliot Gardiner, Clemens Krauss, Wilhelm Furtwängler, Daniele Gatti, Carlo Maria Giulini, Mariss Jansons, Herbert von Karajan, Carlos Kleiber, Clemens Krauss, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Georges Prêtre, Sir Simon Rattle, Franz Schalk, Sir Georg Solti, Christian Thielemann, Felix Weingartner - alles Dirigenten der Philharmonischen Abonnementkonzerte - sowie viele andere Spitzendirigenten von Welt diese Aufgabe übernommen.

Seit 1924 waren unzählige prominente Persönlichkeiten Mitglieder des Patronessen- und Ehrenkomitees. Nur einige Namen seien erwähnt: Hugo von Hofmannsthal, Erich Wolfgang Korngold, Lotte Lehmann, Franz Schalk, Leo Slezak und Richard Strauss bei den Vorkriegs-bällen, Agnes Baltsa, Rudolf Buchbinder, José Carreras, Placido Domingo, Elīna Garanča, Edita Gruberova, Jonas Kaufmann, Angelika Kirchschlager, Lang Lang, Anna Netrebko, Michael Schade, Peter Simonischek, Bo Skovhus und Heinz Zednik neben vielen anderen Künstlern bei den Bällen nach 1949.

Von 1949 bis 1980 bekleidete das Ehrenamt der Ballpräsidentin Frau Maria Mautner Markhof, 1985 und 1986 Frau Elisabeth Waldheim. 1981/82/83 und 1984 hatte der Philharmonikerball keine Präsidentin, ebenso 1987/88 und 1989. Von 1990 bis 2010 war Frau Eva Angyan Ballpräsidentin. 2011 übernimmt dieses Ehrenamt ein Ballkomitee, dem Frau Rotraut Konrad, Frau Marjana Lipovšek, Herr Dr. Hannes Androsch und Herr Direktor Dominique Meyer angehören. Im Jahre 2013 wurde das Ballkomitee neu formiert: Frau Rotraut Konrad, Frau Madeleine Rohla-Strauss, Rudolf Hundstorfer und Dominique Meyer

Nachdem viele Jahre hindurch Frau Lucie Bräuer-Fränzl, ehemalige Solotänzerin der Wiener Staatsoper, die Choreographie erstellt und einstudiert hatte, übernahm ab dem Jahre 2000 Herr Dkfm. Thomas Schäfer-Elmayer von der bekannten Wiener Tanzschule Elmayer-Vestenbrugg das Tanzmeisteramt des Balles.

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