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Das Philharmonische Tagebuch

Sa, 20. Jänner 2007

Interna

 

Zwei Mitglieder Treten in den Ruhestand

Prof. Horst Hajek

Horst Hajek wurde am 30. Mai 1944 in Wels geboren und absolvierte die Volks- und Hauptschule in Eferding, wo er auch den ersten Musikunterricht (zunächst Blockflöte, ab dem zehnten Lebensjahr Klarinette bei Karl Schatz) erhielt. Ab 1958 besuchte er die Lehrerbildungsanstalt in Linz, setzte gleichzeitig das Klarinettenstudium bei Karl Schatz, diesmal an der Musikschule Linz, fort, wechselte jedoch zwei Jahre später in die Klasse von Rudolf Jettel an die damalige Wiener Musikakademie, wo er im Februar 1965 die Diplomprüfung mit Auszeichnung ablegte. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits sein erstes Engagement als Klarinettist des Mozarteumorchesters Salzburg erhalten, dem er allerdings nur ein halbes Jahr angehörte: Nach einem erfolgreichen Probespiel trat er am 1. September 1965 seinen Dienst im Orchester der Wiener Staatsoper an, avancierte 1971 zum ersten Klarinettisten und wurde per 1. März 1973 in den Verein Wiener Philharmoniker aufgenommen.

Als Mitglied des "Ensemble Kontrapunkte" trat Horst Hajek zwischen 1966 und 1986 als Solist im In- und Ausland (Deutschland, Italien, Slowakei, Ungarn) hervor und nahm für den Österreichischen Rundfunk Kammermusik von Bela Bartók, Alban Berg, Leos Janacek Arnold Schönberg, Igor Strawinsky u. a. auf. Im Jahre 1978 wurde er an die damalige Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien berufen, seit 1985 ist Horst Hajek, der mit dem Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Salzburg sowie mit dem Ehrenring der Wiener Philharmoniker ausgezeichnet wurde, als Ordentlicher Professor an der nunmehrigen Musikuniversität Wien tätig.

Prof. Milan Sagat

Milan Sagat, geboren am 30. Mai 1946 in Krajne (Slowakei), wuchs in einer musikalischen Familie auf und lernte zunächst Violine, ehe er trotz des Gewinns mehrerer Preise bei diversen Jugend-Musikwettbewerben das Instrument wechselte: Ab 1961 begann er mit dem Kontrabaßstudium bei Josef Roth am Konservatorium in Bratislava, das er nach der 1965 abgelegten Matura an der Hochschule für musische Künste bei Ferdinand Gabriel fortsetzte. Noch vor der Staatsprüfung und dem Erwerb des Diploms (1969) war er in mehreren Orchestern Bratislavas tätig (Rundfunk, Nationaltheater, Slowakische Philharmonie). In der Saison 1969/70 hatte er ein Engagement am Stadttheater Klagenfurt, gleichzeitig ergänzte er seine Ausbildung bei Ludwig Streicher an der Wiener Musikhochschule und legte 1973 die Diplomprüfung mit Auszeichnung ab. In diesem Jahr wurde er auch Mitglied der Wiener Philharmoniker, nachdem er bereits seit 1 . September 1970 als Kontrabassist des Staatsopernorchesters tätig gewesen war.

In der Folge gehörte er dem" Wiener Oktett" an, bestritt zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer Werke für Kontrabaß, wurde 1978 Assistent von Ludwig Streicher an der Wiener Musikhochschule, wirkte wiederholt als Dozent bei nationalen und internationalen Jugendorchestern und spielte seit 1995 in der Wiener Hofmusikkapelle. In den letzten Jahren widmete sich Milan Sagat, der 1992 den Titel "Magister artium" erwarb und ferner mit dem Berufstitel Professor, dem Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Salzburg und dem Ehrenring der Wiener Philharmoniker ausgezeichnet wurde, der Dirigententätigkeit und leitet diverse Ensembles im In- und Ausland.

 

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