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Das Philharmonische Tagebuch

Fr, 07. Dezember 2007

Aktuelles

 

Neujahrskonzert 2008 unter Georges Prêtre

Neujahrskonzert 2008

Mit Georges Prêtre leitete am 1. 1. 2008 erstmals ein französischer Dirigent die Wiener Philharmoniker beim traditionellen Neujahrskonzert im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Somit vermischten sich wienerisches Gemüt und französischer Esprit zu einem musikalischen Ereignis der besonderen Art, das weltweit Millionen Menschen durch die 50. Fernsehübertragung des Neujahrskonzerts mitverfolgen konnten. 

Georges Prêtres Engagement für das Neujahrskonzert brachte eine neue Farbe zu den bisherigen Dirigenten Willy Boskovsky, Lorin Maazel, Herbert von Karajan, Claudio Abbado, Carlos Kleiber, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Nikolaus Harnoncourt, Seiji Ozawa und Mariss Jansons. Diese Wahl spiegelte sich in der "französischen" Programmgestaltung wider, die mit einigen Novitäten aufwartete. Als Prêtre bei seinem ersten Neujahrskonzert den Taktstock schwang, wurde ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt Zuhörer einer österreichisch-französischen Darbietung, u. a. "Napoleon-Marsch", "Paris"-Walzer, "Freuet Euch des Lebens", sowie "Russischer Marsch" und "Chineser-Galopp". Insgesamt 21 Stücke von Johann Strauß Sohn, Johann Strauß Vater, Joseph Strauß, Joseph Hellmesberger jun. und Joseph Lanner standen auf dem Programm. Die bevorstehende Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz wurde mit der Zugabe "Sport-Polka" von Josef Strauß bedacht, wobei ein begeisternd Fahnen schwingender Konzertmeister mit einer gelben Karte von "Schiedsrichter" Prêtre geahndet wurde!

Die Übertragung des Neujahrskonzertes in ORF 2 bot weitere Premieren: Zum ersten Mal wurde die Albertina Schauplatz für das Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper. Choreograph Nicolas Musin widmete dem Fußball aus Anlass der Europameisterschaft ein witzig-frech pointiertes Ballettstück. Die Lipizzaner "tanzten" zur Polka francaise "Die Pariserin" in der Wiener Hofreitschule und zum ersten Mal wurde der "Donauwalzer" in der Choreographie von Christian Tichy live im Musikverein getanzt. Die Bildregie lag in den bewährten Händen von Brian Large.

 

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