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Das Philharmonische Tagebuch

Sa, 15. Dezember 2007

Interna

 

Zwei neue Mitglieder aufgenommen

Der am 22. Dezember 1983 in Wien geborene Johannes Tomböck erhielt im Alter von sechs Jahren den ersten Violinunterricht bei Eugenia Polatschek an der Musikschule Perchtoldsdorf. 1995 wechselte er zu Alfred Staar bzw. zu dessen Assistenten Hubert Kroisamer an die Musikhochschule Graz/Expositur Oberschützen. Nach dem plötzlichen Tod von Alfred Staar im April 2000 bestand er die Aufnahmeprüfung an der Wiener Musikuniversität und wurde in die Klasse von Josef Hell aufgenommen. Im Jänner 2004 legte er ein erfolgreiches Probespiel ab und trat am 1. März 2004 seinen Dienst als Mitglied der Primgruppe des Staatsopernorchesters an.

Johannes Tomböck, der sich neben dem Studium auch intensiv der Kammermusik widmete und u. a. Mitglied des Coburg Quartetts war, ist Wiener Philharmoniker in dritter Generation: Sein Großvater, Wolfgang Tomböck sen., war von 1955 bis 1993 Hornist, sein Vater, Wolf gang Tomböck jun. (mit dem Johannes Tomböck das Trio für Horn, Violine und Klavier in Es-Dur, op. 40, von Johannes Brahms für Compact Disc einspielte), ist seit 1978 ebenfalls erster Hornist unseres Orchesters. Darüber hinaus absolvierte Johannes Tomböck einen wichtigen Teil seiner Ausbildung innerhalb der Verwandschaft: Alfred Staar war der Bruder von Liane Tomböck, Johannes Tomböcks Großmutter.

Thilo Fechner wurde am 21. Juni 1968 in Berlin als Sohn einer Musikerfamilie geboren, wandte sich aber erst nach der 1987 abgelegten Matura dem professionellen Musikstudium zu: 1988 studierte er an der Hochschule der Künste Berlin bei Hans Joachim Greiner Viola und setzte die Ausbildung zwischen 1990 und 1992 an der Juillard School New York bei Karan Tuttle fort, wobei er das Masters Degree mit Note 1 erwarb. Im folgenden Jahr kehrte er an die Hochschule der Künste Berlin zurück und wurde in die Klasse von Wilfried Strehle, dem Solobratschisten der Berliner Philharmoniker, aufgenommen. 1994 legte er den Abschluß 1 mit Auszeichnung ab, was die Zulassung zur Reifeprüfung bedeutete, die er 1995 bei Bruno Guranna absolvierte.

Bereits während des Studiums hatte Thilo Fechner reichlich Orchesterpraxis erworben. So erhielt er 1992 das "Ferenc-Fricsay-Stipendium" des Deutschen Symphonieorchesters Berlin, gehörte von 1993 bis 1995 der "Herbert-von-Karajan-Akademie" der Berliner Philharmoniker an und war Mitglied des Berliner Barockorchesters bzw. der Philharmonischen Solisten Berlin. 1996 erhielt er ein Engagement als Bratschist im Orchestre de la Suisse Romande Genf, wechselte aber bereits ein Jahr später zu den Münchner Philharmonikern. Nachdem er wiederholt bei den Bayreuther Festspielen mitgewirkt hatte, wurde er nach einem erfolgreichen Probespiel per 1. September 2004 Mitglied der Violagruppe des Orchesters der Wiener Staatsoper.

 

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