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Das Philharmonische Tagebuch

Aktivitäten 2008

Mo, 21. Jänner 2008

Aktivitäten

 

Neujahrskonzert 2008

Das heurige 68. Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, zugleich das fünfzigste vom Österreichischen Fernsehen übertragene, wurde von einem "Debütanten" geleitet: Erstmals dirigierte Georges Prêtre den musikalischen Neujahrsgruß aus Wien, der von der Rekordzahl von 59 TV- und über 300 Rundfunkstationen Stationen übernommen und in Österreich von beinahe 1,1 Millionen Zusehern verfolgt wurde. Ebenfalls erstmals stand damit bei diesem so traditionsreichen Ereignis ein französischer Dirigent am Pult – und diesem Umstand trug das in Zusammenarbeit mit Professor Franz Mailer, dem Ehrenmitglied der Wiener Johann-Strauß-Gesellschaft, erstellte Programm entsprechend Rechnung: Von den (inklusive Zugaben) 21 gespielten Werken bezogen sich fünf direkt oder indirekt auf Frankreich, wurden sie doch von Johann Strauß Vater und Sohn größtenteils für deren Konzertreisen nach Paris komponiert. Neben Strauß sen. und seinen Söhnen Johann und Josef waren auch Joseph Lanner (1801-1843), der Mitbegründer des "klassischen" Wiener Walzers, sowie der ehemalige philharmonische Abonnementdirigent und Vorstand Joseph Hellmesberger jun. (1855-1907) vertreten, und im Sinne der Strauß-Dynastie, welche immer wie Seismographen auf musikalische, technische, gesellschaftspolitische oder politische Ereignisse und Änderungen reagierten, wurde auch auf zwei sportliche Großereignisse des Neuen Jahres, die Olympiade in Peking und die Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz, mittels des "Chineser-Galopps" bzw. der "Sport-Polka" Bezug genommen.

Zudem standen fünf (mit * gekennzeichnete) Werke, die noch nie im Rahmen des Neujahrskonzerts gespielt worden waren, auf dem Programm: Johann Strauß: Napoleon-Marsch, op. 156; Josef Strauß: Dorfschwalben aus Österreich. Walzer, op. 164; Laxenburger Polka*, op. 60 (geschrieben anläßlich der Geburt von Kronprinz Rudolph, der 1858 in Schloß Laxenburg geboren wurde); Johann Strauß Vater:  Paris*. Walzer, op. 101; Versailler Galopp*, op. 107; Johann Strauß: Orpheus-Quadrille*, op. 236; Josef Hellmesberger jun.: Kleiner Anzeiger. Galopp, op. 4; Johann Strauß: Ouvertüre zu "Indigo und die vierzig Räuber"; Freuet euch des Lebens. Walzer, op. 340; Bluette. Polka francaise, op. 271; Tritsch-Tratsch. Polka schnell, op. 214; Joseph Lanner: Hofball-Tänze. Walzer, op. 161; Josef Strauß: Die Libelle. Polka mazur, op. 204; Johann Strauß: Russischer Marsch, op. 426; Die Pariserin*. Polka francaise, op. 238; Johann Strauß Vater: Chineser-Galopp, op. 20; Johann Strauß: Kaiser-Walzer, op. 437; Die Bajadere. Polka schnell, op. 351. Als Zugaben wurden die bereits erwähnte "Sport-Polka", op. 170, von Josef Strauß sowie traditionsgemäß "Donauwalzer" und Radetzkymarsch gespielt.

Wie jedes Jahr gab es auch diesmal das Silvesterkonzert sowie jene Voraufführung am 30. Dezember, welche in der Saison 1999/2000 das ehemalige Bundesheerkonzert ablöste und aus deren Kartenverkauf wiederum eine Spende von € 100.000,- an die Aktion "Licht ins Dunkel" erfolgte.

- Dr. Clemens Hellsberg

 

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