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Das Philharmonische Tagebuch

Interna 2008

Sa, 12. April 2008

Interna

 

Professor Franz Broschek verstorben

Franz Broschek wurde am 14. Dezember 1919 in Salzburg als Sohn von Albin Broschek, Mitglied des Mozarteum Orchesters, geboren. Bereits während der Pflichtschulzeit studierte er Musiktheorie und Klavier am Mozarteum, wo sein Vater Pauke und Schlagwerk unterrichtete. Nach einem einjährigen Studienaufenthalt bei Arthur Schurig, Mitglied der Wiener Philharmoniker von 1908 bis 1950, kehrte er nach Salzburg zurück und wurde im Alter von 19 Jahren als Pauker im Mozarteum Orchester engagiert. Dieser frühe Einstieg in das Berufsleben bedeutete für Franz Broschek allerdings keine Möglichkeit zu ruhiger Weiterentwicklung: Am 1. Jänner 1940 erfolgte seine Einberufung zur Deutschen Wehrmacht. Als Angehöriger der III. Gebirgsjäger-Division mußte er an verschiedenen Schauplätzen Kriegsdienst leisten und wurde dabei zweimal verwundet. Die gravierende Unterbrechung seiner Laufbahn kompensierte Broschek allerdings durch entsprechenden Fleiß, so daß er bereits im Oktober 1945 ein erfolgreiches Probespiel für das Orchester der Wiener Staatsoper/Wiener Volksoper ablegen konnte. Am 1. Jänner 1951 wurde er Mitglied des Staatsopernorchesters und per 1. Dezember dieses Jahres erfolgte seine Aufnahme in den Verein Wiener Philharmoniker, wo er bis zu seiner Pensionierung am 1. September 1984 zunächst als Schlagwerker und später als Pauker tätig war.

Die philharmonische Laufbahn Franz Broscheks, der mit dem Berufstitel Professor, dem Silbernen Ehrenzeichen der Republik, dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Salzburg und dem Ehrenring der Wiener Philharmoniker ausgezeichnet wurde, ist untrennbar mit der Geschichte des bekanntesten Konzerts unseres Orchesters verbunden: Beim Neujahrskonzert stand er viele Jahre im Mittelpunkt der Späße, mit welchen der Esprit und Witz der Strauß’schen Musik ergänzt wurden, und trug damit gerade während der Aufstiegszeit der Fernsehübertragungen, die 1959 ihren Anfang nahmen, erheblich zur Popularität dieses Konzertes bei.

 

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