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Das Philharmonische Tagebuch

Interna 2008

So, 16. November 2008

Interna

 

Drei neue Mitglieder der Wiener Philharmoniker

Isabelle Ballot

Isabelle Ballot, geboren am 7. Februar 1977 in Angers, erhielt bereits im Alter von drei Jahren den ersten Violinunterricht. Nach dem Gewinn des Ersten Preises für Violine am "Conservatoire Nationale de Région" von Angers und Nantes und einer weiteren Auszeichnung bei einem Wettbewerb der Stadt Epernay inskribierte sie 1992 am "Conservatoire Nationale Supérieure de Musique" in Paris, wo sie 1996 mit einem Ersten Preis ausgezeichnet wurde und mit Diplomen für Musiktheorie und Kammermusik abschloß. In der Folge komplettierte sie ihre Ausbildung durch das Fach Violinpädagogik und erhielt dafür im Jahre 2001 das "Große Diplom" und den Titel "Professor".

Noch während ihres Studiums erwarb Isabelle Ballot profunde Orchesterpraxis: Von 1994 bis 1996 fungierte sie als Konzertmeisterin im Orchester der Dirigentenklasse von Sergiù Celibidache in Paris, zwischen 1996 und 2000 war sie Konzertmeisterin und Solistin im "Streicherensemble F. A. E.". Höhepunkt ihrer ausgedehnten solistischen Tätigkeit war die Aufführung des Violinkonzerts von Johannes Brahms im Herkules-Saal in München. Nach der Teilnahme an mehreren Meisterkursen, darunter das "Internationale Musikforum Trenta", in dessen Rahmen sie Kurse bei Volkhard Steude und Peter Götzel besuchte, absolvierte sie ein Probespiel für das Orchester der Wiener Staatsoper, in dessen Primgruppe sie am 1. September 2005 ihren Dienst antrat. Ihre zahlreichen kammermusikalischen Aktivitäten führten 2008 zur Gründung des Streichquartetts "Alma Rosé".

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Andreas Großbauer

Andreas Großbauer, der am 2. Dezember 1974 in Graz geboren wurde, erhielt seine erste geigerische Ausbildung ab 1979 an der Musikschule Gleisdorf. 1986 inskribierte er an der Musikhochschule Graz als außerordentlicher Hörer in der Klasse von Christos Polyzoides. Dem ersten Abschnitt des ordentlichen Studiums, den er 1995 mit ausgezeichnetem Erfolg abschloß, folgte ein vierjähriger Unterricht bei Alfred Staar an der Expositur Oberschützen. Seine geigerische Ausbildung vervollständigte er durch diverse, von Thomas Brandis, Hubert Kroisamer und Volkhard Steude geleitete Meisterkurse, daneben sammelte er im Grazer Symphonischen Orchester sowie als Konzertmeister des "Internationalen Orchesterinstituts Attergau" wichtige Erfahrungen. Ab 1998 substituierte Andreas Großbauer, der 1994 am Musikgymnasium Graz maturiert hatte, im Staatsopernorchester und bei den Wiener Philharmonikern, 2001 wurde er Primgeiger der Wiener Symphoniker. Nach einem weiteren Probespiel wechselte er in die Staatsoper, deren Primgruppe er seit 1. September 2005 angehört.

Im Jahre 2001 wurde Andreas Großbauer, der sich bereits während seiner Studienzeit intensiv der Kammermusik gewidmet und an zahlreichen, von Musikern etwa des "Alban Berg Quartetts", des "Prager Streichquartetts" oder des "Bartók Quartetts" geleiteten Kursen teilgenommen hatte, Mitglied der "Philharmonia Schrammeln Wien". Noch vor seiner Aufnahme in den Verein Wiener Philharmoniker wandte er sich auch unserer Selbstverwaltung zu: Im August 2008 wurde er zum Ballchef gewählt.

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Sebastian Mayr

Sebastian Mayr wurde am 8. November 1970 in Wien geboren und wuchs in Scheibbs (Niederösterreich) auf. 1978 erhielt er in der örtlichen Musikschule den ersten Hornunterricht, ab 1982 lernte er bei Roland Horvath, unserem ehemaligen Vierten Hornisten, der 2005 in den Ruhestand trat. Im Jahre 1989 maturierte er am BORG Scheibbs, inskribierte an der damaligen Musikhochschule Wien und wurde in die Klasse von Roland Berger aufgenommen, der von 1955 bis 1993 als Erster Hornist in unserem Orchester tätig gewesen war. Ab 1995 substituierte er regelmäßig in der Staatsoper und bei den Wiener Philharmonikern bzw. wirkte bei diversen philharmonischen Kammermusikensembles mit. Im Jahre 1996 erhielt er ein Engagement als Hornist des Bühnenorchesters der Wiener Staatsoper, per 1. September 2005 wurde er Mitglied des Staatsopernorchesters.

Während seines Hochschulstudiums gewann Sebastian Mayr mehrere Wettbewerbe: 1993 wurde er mit dem Ersten Preis sowie mit einem Sonderpreis bei "Jugend musiziert" ausgezeichnet, ein Jahr später gewann er den Wettbewerb "Musica Juventutis". Zudem trat er auch mehrfach als Solist auf, etwa mit den "Virtuosi di Praga" oder im Wiener Konzerthaus, wo er das erste Hornkonzert von Richard Strauss spielte.

 

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