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Das Philharmonische Tagebuch

So, 20. Jänner 2008

Interna

 

Tod von Prof. Ernst Pamperl

Prof. Ernst Pamperl

Das Leben von Ernst Pamperl, der am 8. Dezember 1920 in Wien als Sohn von Dr. Hans Pamperl, Obersenatsrat der Stadt Wien, und dessen Frau Eugenie zur Welt kam, wurde schon frühzeitig von der Musik bestimmt: Im Alter von neun Jahren kam er auf Veranlassung seiner Mutter zu den Wiener Sängerknaben, denen er bis zur vierten Klasse der Mittelschule angehörte. Ab 1935 studierte er an der damaligen Wiener Musikakademie Fagott bei Karl Öhlberger, einem der legendären Lehrer aus den Reihen unseres Orchesters, und bereits am 1. Februar 1940, vier Monate vor seiner Abschlußprüfung an der Akademie, trat er nach einem erfolgreich absolvierten Probespiel den Dienst in der Fagottgruppe der Wiener Staatsoper an. Trotz dieses Engagements erhielt Pamperl, der 1938 am Realgymnasium Wien XVII. maturiert hatte, im Dezember 1940 einen Einberufungsbefehl zur Deutschen Wehrmacht, der er in der Folge bis zum Kriegsende angehörte. Dem Militärdienst folgte ein Jahr in englischer und amerikanischer Gefangenschaft, die für ihn am 15. Mai 1946 endete, so daß er nach insgesamt beinahe sechsjähriger Unterbrechung mit den Salzburger Festspielen 1946 seine Orchestertätigkeit fortsetzen konnte. Unmittelbar danach, am 1. September 1946, wurde er in den Verein Wiener Philharmoniker aufgenommen, dessen aktives Mitglied er bis zu seiner Pensionierung am 1. Jänner 1985 blieb.

Während der vielen Jahrzehnte seines Wirkens bildete Ernst Pamperl, der von 1964 bis 1975 dem Wiener Oktett angehörte, von 1965 bis 1985 Mitglied der Wiener Hofmusikkapelle war und neben dem Berufstitel Professor das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, das Goldene Verdienstzeichen des Landes Salzburg und den Ehrenring der Wiener Philharmoniker erhielt, stets einen künstlerischen und menschlichen Rückhalt innerhalb des Orchesters, wofür er von den Dirigenten ebenso hoch geschätzt wurde wie von den Mitgliedern unserer Vereinigung.

 

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