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Das Philharmonische Tagebuch

Mo, 01. September 2008

Aktuelles

 

Musikcamps für Kinder und Jugendliche bei den Salzburger Festspielen 2008

Bartók-Camp 2008

Siebzig Kinder und Jugendliche aus sieben Nationen tauchten auf Schloss Arenberg in Salzburg gemeinsam in die Zauberflöte oder in die Welt von Belá Bartók ein. Innerhalb einer Woche erarbeiteten sie mit Musikern des Orchesters und einem Team von Musikvermittlern, Instrumentalpädagogen, Choreografen und Bildenden Künstlern eine eigene Version der Werke welche die Wiener Philharmoniker zuvor auf der Bühne im Festspielhaus aufführten. Nicht nachmachen sondern selber machen war die Devise. Kreativität und Phantasie waren kaum Grenzen gesetzt und die Bezeichnung "Musikcamp" umfasste längst nicht alles, womit sich die TeilnehmerInnen in dieser Zeit  beschäftigten, denn es galt, ein Gesamtkunstwerk zu erfassen und selbst ein künstlerisches Gemeinschaftswerk zu gestalten. Durch die Mitwirkung von acht Musikern der Wiener Philharmoniker bei beiden Schlusspräsentationen wurde eine Brücke vom elementaren Bereich der Kinder und Jugendlichen zur höchster künstlerischen  Perfektion geschlagen.

Zauberflöten-Camp 2008

Beim Bartók-Camp stand die Cantata Profana, die von einem alten rumänischen Mythos erzählt, im Mittelpunkt. Das darin enthaltene Thema Verwandlung wurde auch von den Teenagern zwischen 11-14 Jahren aufgegriffen. Die Beschäftigung mit Belá Bartók war vielfältig: Porträts wurden in der Malwerkstatt verändert, sein Lebensweg in Briefzitaten nachverfolgt, Improvisationen im Stile Bartóks ausprobiert, eine Choreografie nach der Cantata Profana erlernt, ungarische Volksmelodien geübt und viel Kammermusik einstudiert. Die Schlusspräsentation vermittelte eine lebendige und berührende Annäherung an Belá Bartók.

Zauberflöten-Camp 2008

Beim Zauberflöten-Camp wurden mit den 7-10-jährigen Kindern gemeinsam Kostüme, Requisiten und Kulissen hergestellt, Rollen, Szenen erfunden und  Texte geschrieben. Chorsingen und das Improvisieren auf Instrumenten sowie das Ensemblespiel nahmen einen wichtigen Platz. Für viele Kinder war das eine neue Erfahrung: Sich aufeinander einstimmen, einen gemeinsamen Puls finden, aufeinander hören, in die gleiche Richtung gehen, aufeinander Rücksicht nehmen.

 

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