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Das Philharmonische Tagebuch

Interna 2009

Di, 20. Oktober 2009

Interna

 

Fünf Musiker in den Verein Wiener Philharmoniker aufgenommen

In einer am 5. August 2009 in Salzburg tagenden Philharmonischen Haupt-versammlung wurden fünf Musiker in den Verein Wiener Philharmoniker aufgenommen, die am 1. September 2006 ihren Dienst im Staatsopernorchester angetreten hatten und die wir Ihnen hiermit vorstellen wollen.

Shkëlzen Doli

Der am 9. August 1971 in Elbasan (Albanien) geborene Shkëlzen Doli wuchs im ehemaligen Jugoslawien auf und erhielt im Alter von neun Jahren den ersten Violinunterricht in seiner Heimatstadt Gjakovë (Kosovo). Der Gewinn mehrerer Preise bei regionalen Wettbewerben bewirkte 1986 eine Einladung zum Besuch des Musikgymnasiums von Novi Sad, der renommiertesten derartigen Institution Ex-Jugoslawiens, wo er von den ungarischen Violinpädagogen Imre Jambor und Csaba Szima Unterricht erhielt. Siebzehnjährig gewann er den Ersten Preis beim Nationalen Jugend-Musikwettbewerb Jugoslawiens und inskribierte in der Folge in der Klasse von Ewgenia Tschugueva an der Musikakademie von Novi Sad. Ab 1992 setzte er das Violinstudium an der damaligen Wiener Musikhochschule fort, wo er bei Dora Schwarzberg, Michael Frischenschlager und Josef Hell Unterricht nahm, wenig später begann er im Orchester der Wiener Staatsoper zu substituieren, deren Sekundgeigergruppe er seit nunmehr drei Jahren angehört.

Durch die Mitwirkung in diversen philharmonischen Kammermusikensembles, etwa bei den "Toyota Master Players", den "Wiener Virtuosen" oder René Staars "Ensemble Wiener Collage", etablierte sich Shkëlzen Doli ebenso intensiv wie erfolgreich in der Wiener Musikszene. Solo- und Kammermusiktourneen führten ihn in zahlreiche Staaten Europas, nach Nordamerika, Afrika, Israel und Japan, seit kurzem gehört er auch einer neuformierten Kammermusikgruppe an, dem Ensemble "The Philharmonics", zu dessen Gründungsmitgliedern er zählt.

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Dominik Hellsberg

Nachdem der am 10. April 1982 in Wien geborene Dominik Hellsberg ab dem sechsten Lebensjahr bei seinem Vater Clemens Hellsberg Violinunterricht erhalten hatte, inskribierte er 1995 bei dessen ehemaligem Lehrer, unserem früheren Primgeiger Alfred Staar, an der Expositur Oberschützen der damaligen Musikhochschule Graz. 1997 gewann er den "1. Ignaz-Pleyel-Wettbewerb" und spielte in der Folge mit dem Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester das Violinkonzert in C-Dur des Haydn-Schülers Ignaz Pleyel. Nach dem plötzlichen Tod Alfred Staars im April 2000 nahm er bei Gerald Schubert an der Wiener Musikuniversität sowie bei Volkhard Steude Unterricht. Ab 2002 substituierte er im Orchester der Wiener Staatsoper bzw. bei den Wiener Philharmonikern und hatte im Jahr 2004 eine Akademiestelle im Radio-Symphonieorchester Wien inne, ehe er 2006 seinen Dienst in der Sekundgeigergruppe des Staatsopernorchesters antrat.

Bereits während seiner Studienzeit befaßte sich Dominik Hellsberg intensiv mit der Kammermusik: Er war Mitbegründer des "Unquartetts" bzw. des "Coburg Quartetts", gehört der Gruppe "Herbert Lippert und seine philharmonischen Freunde" an und ist Mitglied des von Alfons Egger geleiteten "Ensemble Corso". Daneben hatte er solistische Auftritte mit dem Wiener Kammerorchester, dem MAV-Orchester Budapest, dem "Prager Collegium" sowie mit dem Akademischen Orchesterverein, anläßlich dessen 100-Jahr-Jubiläums er 2005 im Goldenen Musikvereinssaal das Violinkonzert von Johannes Brahms spielte.

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Holger Groh

Holger Groh, geboren am 27. Juli 1976 in Weiz, erhielt im Alter von sechs Jahren den ersten Violinunterricht von Franz Diethard am Grazer Konservatorium. Ab 1991 setzte er das Studium bei Alfred Staar in Oberschützen fort, wechselte 1998 zu Rainer Küchl an die Wiener Musikhochschule und nahm ab  1999 Unterricht bei Tibor Varga in Graz. Von 2000 bis 2006 fungierte er als Erster Konzertmeister des Grazer Symphonischen Orchesters (sowie gleichzeitig auch als Assistent und persönlicher Referent von Chefdirigent Fabio Luisi) und wirkte zwischen 2004 und 2008 als Künstlerischer Leiter der Steirischen Gesellschaft der Musikfreunde. Am 15. Februar 2006 absolvierte er ebenso wie Shkëlzen Doli und Dominik Hellsberg erfolgreich ein Probespiel für die Sekundgeigergruppe des Staats¬opernorchesters, womit alle drei damals vakanten Stellen besetzt werden konnten.

Als Kammermusiker kann Holger Groh bereits auf eine erfolgreiche Karriere verweisen: Er ist Primarius des "Wiener Klavierquintetts", Konzertmeister von "Vienna Trumpet & Strings", Mitglied der "Wiener Virtuosen" und des  "Steude-Quartetts". Für den ORF, den Polnischen Rundfunk und das japanische CD-Label CAMERATA nahm er das zweite Streichquartett von Nancy van de Vate (Uraufführung), Werke von Wolfgang Amadeus sowie das Konzert für zwei Violinen in d-Moll, BWV 1043, von Johann Sebastian Bach (mit Dmitry Sitkovetsky als Partner) auf. Als Solist konzertierte er mit mehreren Orchestern, etwa mit den "Wiener Bachsolisten" oder den Grazer Symphonikern, wobei er mit Dirigenten wie Milan Horvat, Arturo Tamayo, Karel Mark Chichon u. a. arbeitete.

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Thomas Hajek

Der am 18. Juli 1974 in Mödling geborene Thomas Hajek lernte ab dem sechsten Lebensjahr Violine bei Adolfine Schneider an der Josef-Matthias-Hauer-Musikschule in Wiener Neustadt. Nach der Matura, die er 1992 am BRG Berndorf ablegte, studierte er Musikerziehung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien sowie ab 1993 Instrumentalpädagogik Violine  und nahm 1994 bei Franz Samohyl (1912–1999), dem damaligen "Doyen" der philharmonischen Lehrer, Privatunterricht. 1995 wurde er Mitglied des Wiener Jeunesse-Orchesters, dem er drei Jahre lang angehörte. Zwischen der 1. Diplomprüfung im Fach Instrumentalpädagogik Violine (1998), an die sich eine Unterrichtstätigkeit an der Musikschule Neulengbach schloß, und der Sponsion zum Magister artium in der Studienrichtung Musikerziehung/ Instrumentalmusikerziehung (2003) inskribierte er bei Jan Pospichal an der Musikuniversität Wien und wurde nach Substitutentätigkeit bei den Wiener Symphonikern im November 2002 als Sekundgeiger des Niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters engagiert.

In der Folge erweiterte Thomas Hajek seine vielseitige Ausbildung um ein  weiteres Gebiet: Im Frühjahr 2005 nahm er Viola-Unterricht bei Siegfried Führlinger, inskribierte im Herbst dieses Jahres in der Klasse von Hans Peter Ochsenhofer und absolvierte bereits im Februar 2006 ein erfolgreiches Probespiel für die Bratschengruppe der Staatsoper. Seit seinem Dienstantritt gehört er auch mehreren Ensembles an, etwa den von Hans Peter Ochsenhofer dirigierten "Wiener Mozartisten" oder der von Erich Schagerl geführten Gruppierung "PhiliTango".

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Jan Georg Leser

Jan Georg Leser wurde am 14. November 1978 in Berlin geboren und lernte zunächst von 1984 bis 1993 Violoncello bei Lothar Seidl. Im Jahre 1993 erhielt er den ersten Kontrabaßunterricht bei Frithjof Martin Grabner und war bereits 1994 Mitglied des Orchesters der Deutschen Streicher-Philharmonie, dem er sechs Jahre lang angehörte. Daneben war er 1995/96 im Landesjugend-Sinfonieorchester Brandenburg tätig und errang 1996 den Ersten Preis sowie einen Sonderpreis beim 33. Bundeswettbewerb "Jugend musiziert". Im darauffolgenden Jahr wurde er als Jungstudent an die Berliner Hochschule für Musik "Hanns Eisler" aufgenommen und inskribierte dort 1998 in der Klasse von Frithjof Martin Grabner.

Nach einem einjährigen Exkurs in das Gebiet der Softwareentwicklung setzte Jan Georg Leser im Herbst 2000 das Kontrabaßstudium bei Christoph Schmidt an der Mannheimer Musikhochschule fort und ergänzte in der Folge seine umfassende instrumentale Ausbildung mit profunder Orchesterpraxis: Er war Mitglied des Festivalensembles der "Internationalen Bachakademie", nahm Aushilfstätigkeiten im Radio Sinfonieorchester Frankfurt, im Orchester der Internationalen Bachakademie Stuttgart und bei den Münchner Philharmonikern wahr und erhielt ein Diplom als Stipendiat in der Orchesterakademie des Bayerischen Rundfunks. Ab 2004 studierte er bei Alois Posch an der Wiener Musikuniversität, substituierte im Staatsopernorchester und absolvierte 2006 ein erfolgreiches Probespiel für dessen Kontrabaßgruppe.

 

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