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Das Philharmonische Tagebuch

Fr, 15. Mai 2009

Nachrichten

 

Christopher Raeburn in London gestorben

Am 18. Februar 2009, also einen Tag vor Beginn der "Weltreise", deren erste Station London war, verstarb in der englischen Hauptstadt ein langjähriger Weggefährte unseres Orchesters: Christopher Raeburn, geboren am 31. Juli 1928, legendärer Aufnahmeleiter der DECCA, erlag einer schweren Krankheit. 1954 erstmals bei der renommierten Schallplattenfirma angestellt, erhielt er wenig später ein Stipendium, das es ihm ermöglichte, drei Jahre lang in Wien über Aufführungen von Mozartopern im 18. Jahrhundert zu forschen. 1958 kehrte er zu DECCA zurück und gehörte dem berühmten Aufnahmeteam um John Culshaw an, das einige "Meilensteine" in der Geschichte der Tonaufzeichnungen setzte: Richard Wagners "Ring des Nibelungen", Richard Strauss' "Salome" und "Elektra" mit Birgit Nilsson, den Wiener Philharmonikern und Sir Georg Solti. In der Folge leitete Christopher Raeburn unzählige Tonaufnahmen unseres Orchesters im Sophiensaal, darunter den Janáček-Zyklus mit Sir Charles Mackerras. 1991 verließ er die Firma, arbeitete aber weiter als freischaffender Produzent. Er wurde mit dem "Midem Lifetime Achievement Award" (2002) und dem "Special Achievement Award der Gramophone Awards" (2007) ausgezeichnet. Die Wiener Philharmoniker, um deren klangliches Erscheinungsbild er sich bei den Aufnahmen ebenso unerbittlich bemühte wie in zahlreichen Fachpublikationen und öffentlichen Diskussionen, bei denen er sich als einfühlsamer, leidenschaftlicher Anwalt des "Philharmonischen Klanges" positionierte, verliehen Christopher Raeburn 1992 ihre "Franz-Schalk-Medaille".

 

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