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Das Philharmonische Tagebuch

Aktivitäten 2010

Di, 02. März 2010

Aktivitäten

 

Salzburger Mozartwoche 2010

Bereits zum 55. Mal veranstaltete die Internationale Stiftung Mozarteum die Salzburger Mozartwoche, an welcher die Wiener Philharmoniker wiederum mit drei Konzerten im Großen Festspielhaus teilnahmen. Der erste Abend war zur Gänze dem genius loci gewidmet: Christoph Eschenbach dirigierte am 23. Jänner 2010 das Klavierkonzert in A-Dur, KV 414 (Solist: Lars Vogt) sowie die Symphonie in C-Dur, KV 338, und spielte mit Lars Vogt das Konzert für zwei Klaviere in Es-Dur, KV 365 (316a), welches Mozart vermutlich um die Jahreswende 1780/81 für zwei ebenbürtige Virtuosen, wohl also für sich und seine Schwester Nannerl, komponierte.

Beim Konzert am 27. Jänner 2010, Mozarts 254. Geburtstag, dominierte Franz Schubert: Nikolaus Harnoncourt eröffnete den Abend mit der Symphonie Nr. 5 in B-Dur, D 485, und beschloß ihn mit der "Unvollendeten". Dazwischen spielte Leif Ove Andsnes Mozarts Konzert für Klavier und Orchester in A-Dur, KV 488, welches aus der wohl produktivsten Schaffensperiode des Meisters stammt: Am 3. Februar 1786 vollendete er die Oper "Der Schauspieldirektor", am 2. März 1786 das Klavierkonzert KV 488, am 24. März jenes in c-Moll, KV 491, und am 29. April 1786, also zwei Tage vor der Uraufführung, schloß er die Arbeit an "Le nozze di Figaro" ab.

Am 30. Jänner 2010 debütierte der 1975 geborene Kanadier Yannick Nézet-Séguin, Musikdirektor des Rotterdamer Philharmonischen Orchesters und Erster Gastdirigent des London Philharmonic Orchestras, am Pult der Wiener Philharmoniker. Auf dem Programm standen György Kurtágs "Lieder der Schwermut und der Trauer" für gemischten Chor mit Instrumenten, op. 18. Auf diese Vertonung von sechs Texten russischer Autoren (Michail Lermontow, Alexander Blok, Sergei Jessenin, Ossip Mandelstam, Anna Achmatowa, Maria Zwetajewa), "eine inwendige Chronik der verbotenen Worte, der totgeschwiegenen Trauer, der begrabenen Hoffnungen" (Wolfgang Stähr), folgte Mozarts letztes Werk – das Requiem in d-Moll, KV 626. Es sangen Dorothea Röschmann (Sopran), Birgit Remmert (Alt), Michael Schade (Tenor), Franz-Josef Selig (Baß) sowie der von Simon Halsey einstudierte Rundfunkchor Berlin (Orgel: Anton Holzapfel).

 

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