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Das Philharmonische Tagebuch

Aktivitäten 2010

Mi, 03. März 2010

Aktivitäten

 

Konzertserie unter Lorin Maazel

Ludwig van Beethovens "Pastorale", Claude Debussys "La Mer" und "Daphnis et Chloë", Suite Nr. 2, von Maurice Ravel standen auf dem Programm eines Gesellschaftskonzerts, das Lorin Maazel am 9. Februar 2010 im Goldenen Saal leitete und mit dem jene vierwöchige Phase der Zusammenarbeit anläßlich der Feier des 80. Geburtstags unseres Ehrenmitglieds eröffnet wurde, die mit den VI. Abonnementkonzerten und einem Abend im Großen Konzerthaussaal ihren Abschluß fand.

Zwei Tage später bildete Lorin Maazels Symphonischer Satz "Farewells", op. 14, also jenes Auftragswerk der Wiener Philharmoniker, welches am 26./27. Februar 2000 im V. Abonnementkonzert der damaligen Saison uraufgeführt wurde, den ersten Teil der II. Philharmonischen Soirée. Nach der Pause stand Anton Bruckners Dritte Symphonie in d-Moll auf dem Programm, und zwar in der dritten Fassung von 1889, welche die Wiener Philharmoniker am 21. Dezember 1890 im IV. Abonnementkonzert unter der Leitung von Hans Richter uraufführten.

An die beiden Konzerte in Wien schloß sich eine ausgedehnte Tournee mit Lorin Maazel, bei der innerhalb von zwanzig Tagen fünfzehn Konzerte in dreizehn Städten bzw. acht Ländern gegeben wurden. Der Beginn erfolgte am 12. Februar 2010 in der Berliner Philharmonie, wobei das oben beschriebene Programm des Konzerts am 9. Februar wiederholt wurde. Der 14. Februar brachte eine Premiere, nämlich den ersten Auftritt der Wiener Philharmoniker in Qatar. Bei dem Open-Air-Konzert auf dem Ceremonial Court in Doha wurden ebenfalls die genannten Werke von Beethoven, Debussy und Ravel gespielt. Sie bildeten auch das Programm des nächsten Konzerts am 15. Februar im Emirates Palace Auditorium in Abu Dhabi, wo unser Orchester im März 2009 zum ersten Mal gastierte.

Nach einem mehr als siebenstündigen Flug landete das Ensemble am darauffolgenden Tag in Lyon und spielte dort am 17. Februar Igor Strawinskys "Le Sacre du Printemps" und Anton Bruckners "Dritte". Die nächsten Stationen waren Basel (18. Februar – Beethoven/Debussy/Ravel), Frankfurt (20. Februar – Strawinsky/Bruckner), Köln (21. Februar – Strawinsky/Bruckner) und Essen, die heurige Kulturhauptstadt Europas, in deren neuerbauter Philharmonie am 22. und 23. Februar beide Programme zur Aufführung gelangten. Auf Brüssel und Hamburg (25./26. Februar – Beethoven/Debussy/Ravel bzw. Beethoven/Bruckner) folgte am 27. Februar das erste Gastspiel in Randers (Dänemark) mit dem Beethoven-Debussy-Ravel-Programm. Im Pariser Théâtre des Champs-Élysées (1. März) wurde neben der "Pastorale" jenes Werk gespielt, das bei seiner Uraufführung am 29. Mai 1913 in diesem Haus zu einem der größten Publikumsskandale der Musikgeschichte führte – "Le Sacre du Printemps". Zwei Konzerte im Londoner Barbican Center (2./3. März), bei denen nochmals sämtliche fünf Werke des Repertoires dieser Tournee gespielt wurden (zu denen als Zugaben die Ungarischen Tänze Nrn. 1 und 5 von Johannes Brahms kamen), beschlossen die Reise, welche die Wiener Philharmoniker mit ihrem Ehrenmitglied Lorin Maazel anläßlich dessen 80. Geburtstag unternahmen.

-- Dr. Clemens Hellsberg

 

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