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Das Philharmonische Tagebuch

Interna 2010

Fr, 22. Oktober 2010

Interna

 

Drei neue Mitglieder aufgenommen

Matthias Schorn

Matthias Schorn, geboren am 3. November 1982 in Hallein, nahm ab 1990 den ersten privaten Klarinettenunterricht, besuchte 1993 die Klarinettenklasse von Georg Winkler am Musikum Salzburg, studierte ab 1999 Konzertfach Klarinette an der Wiener Musikuniversität bei Johann Hindler und absolvierte mehrere Meisterkurse, etwa bei Alois Brandhofer in Salzburg. Seine berufliche Laufbahn begann er im Jahre 2004 beim Radio Symphonie Orchester Wien. Es folgten Engagements beim Deutschen Symphonie Orchester Berlin (2005) und bei den Münchner Philharmonikern (2006), ehe er nach einem weiteren erfolgreich absolvierten Probespiel per 1. September 2007 als erster Klarinettist des Orchesters der Wiener Staatsoper engagiert wurde.

Neben dieser überaus erfolgreichen Karriere als Orchestermusiker reüssierte er früh als Solist und Kammermusiker. So konzertierte er mit dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, dem Rundfunk Symphonie Orchester Berlin, dem Bruckner Orchester Linz, den London Mozart Players, dem Münchner Kammerorchester, der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg oder der Wiener Kammerphilharmonie und wurde wiederholt als Soloklarinettist von den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Bayrischen Staatsorchester München u. v. a. eingeladen. Auf dem Gebiet der Kammermusik profilierte er sich mit Partnern wie Christoph Eschenbach, Ernst Kovacic, Daniel Hope, Eszter Haffner, Daniel Müller-Schott und Milan Turkovic und trat mit dem Faure Quartett und dem Minetti Quartett auf. Auf der Suche nach Realisierung seines persönlichen Klangideals gründete Matthias Schorn, der auch eine Klarinettenklasse an der Konservatorium Wien Privatuniversität hat und künstlerischer Leiter des von ihm initiierten Festivals "PalmKlang" in Oberalm ist, das "Trio Marc Chagall", das "Theophil Ensemble Wien" bzw. das Crossover Ensemble "Faltenradio".

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Erwin Falk

Nach der Volksschule besuchte der am 3. Mai 1977 in Mistelbach geborene Erwin Falk vier Jahre lang die Sporthauptschule in Matzen (Niederösterreich) sowie ein Jahr die Schule für Datenverarbeitung in Wien III., ehe er sich zur Gänze auf die Musik konzentrierte: Ab Herbst 1992 studierte er am damaligen Konservatorium der Stadt Wien in der Klasse unseres langjährigen Paukers und Vizevorstands Roland Altmann Klassisches Schlagwerk sowie Latin Percussion und Drumset bei Anton Mühlhofer. Nachdem er im Juni 1997 seine Studien mit ausgezeichnetem Erfolg beendet hatte, setzte er seine Ausbildung am Brucknerkonservatorium Linz bei Leonhard Schmidinger (Klassisches Schlagwerk) und Bogdan Bacanu (Marimbaphon) fort und erhielt drei Jahre später ein Engagement als Pauker des Niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters. Nach einem weiteren erfolgreichen Probespiel wechselte er in das Orchester der Wiener Staatsoper, wo er seit 1. September 2007 als Pauker tätig ist.

Im Jahre 1999 gründete Erwin Falk, der erste Preise beim Bundeswettbewerb "Gradus ad Parnassum" und beim Wettbewerb "das Podium" des Linzer Brucknerkonservatoriums gewann, im Cleveland Orchestra, beim RSO Wien, beim Mozarteum Orchester Salzburg und im Brucknerorchester Linz mitwirkte und den Ensembles "die reihe" und "Kontrapunkte" angehörte, mit Martin Grubinger das "Duo Battuta". Er gehört ferner dem Ensemble "Supercussion Vienna" an, bestritt diverse Uraufführungen (etwa das Projekt "Den Bach runter" von Otto M. Zykan mit dem Artis Quartett im Sendesaal des Österreichischen Rundfunks) und trat 2007 im Rahmen der Beethoven Tage in Bonn auf.

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Thomas Lechner

Thomas Lechner, geboren am 11. Jänner 1986 in Schwarzach im Pongau, besuchte das Privatgymnasium Missionshaus St. Rupert in Bischofshofen und absolvierte die Oberstufe im Adalbert Stifter Musikgymnasium in Linz, wo er 2005 maturierte. Bereits mit sechs Jahren erhielt er Schlagwerkunterricht bei Franz Götzfried und belegte von 2000 bis 2003 den Vorbereitungslehrgang an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz bei Josef Gumpinger und Bogdan Bacanu. Dem darauf folgenden zweijährigen Konzertfachstudium in Linz schloß sich eine Fortsetzung an der Konservatorium Wien Privatuniversität bei Josef Gumpinger an, wobei die Ausbildung durch Master Classes bei Anton Mittermayr, Keiko Abe, David Friedman u. a. ergänzt wurde.

Das Studium Thomas Lechners wurde von profunder Praxis begleitet. Bereits 1993 gehörte er der von seinem Großvater Josef Lechner gegründeten Bauernmusikkapelle Bischofshofen an (bei der sein Vater Alois bis 2007 Kapellmeister war). Über das Salonorchester Bischofshofen, das Symphonische Landesblasorchester Salzburg, das European Philharmonic Orchestra und das Jeunesse Orchester Wien gelangte er zu einer ausgedehnten Tätigkeit als Substitut im Mozarteum Orchester Salzburg, im Bruckner Orchester Linz, an der Wiener Volksoper und schließlich an der Wiener Staatsoper. Deren Schlagwerkgruppe gehört Thomas Lechner, der wiederholt als Solist im In- und Ausland auftrat und mehrere nationale und internationale Auszeichnungen (Hochbegabtenstipendium der Sparkasse Oberösterreich, Großer "Gradus ad Parnassum"-Preis, Concours International pour caisse claire-Paris u. a.) erhielt, nach einem erfolgreichen Probespiel seit 1. September 2007 an.

 

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