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Das Philharmonische Tagebuch

Mi, 03. November 2010

Interna

 

Vier neue Mitglieder aufgenommen

Daniela Ivanova

Daniela Ivanova wurde am 24. Dezember 1977 in Burgas (Bulgarien) geboren. Während der Ausbildung am Musikgymnasium "Pantscho Vladigerov", die sie 1996 mit der Matura beendete, lernte sie Viola bei Marin Mantchorov und gewann mehrere nationale Wettbewerbe. Nachdem sie 1999 ihr Studium an der Bulgarischen National-Akademie mit dem Bakkalaureat abgeschlossen hatte, setzte sie die Ausbildung bei Hans Peter Ochsenhofer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fort, wo sie 2008 die Diplomprüfung ablegte. 1999 gewann sie den Zweiten Preis beim Wettbewerb der Österreichischen Interpreten Gesellschaft, setzte sich 2000 beim Gottfried von Einem-Wettbewerb durch, erhielt 2003 beim 13. Internationalen Kammermusik Wettbewerb in Thessaloniki den Ersten Preis bzw. den österreichischen "frauen.kunst.preis" in der Sparte Musik sowie 2005 den Dritten Preis beim Brahms-Wettbewerb in Pörtschach.

Als Stipendiatin etwa des Herbert von Karajan Centrums oder der schweizerischen Maggini-Stiftung ergänzte Daniela Ivanova das Violastudium durch Kurse bei Yuri Bashmet, Michael Kugel und Michael Frischenschlager. Die Mitwirkung bei diversen Festivals ("Emil Tchakarov" in Burgas, Verbier Festival etc.), zahlreiche Solo- und Kammermusikkonzerte in Europa und Japan mit Partnern wie Christopher Hinterhuber, Anika Vavic oder Tibor Kováč sowie solistische Auftritte mit dem Lemberger Symphonischen Orchester, dem Stadtorchester Sofia und dem Philharmonischen Orchester Burgas bestätigten die Erfolge bei den diversen Wettbewerben, denen im April 2007 der Gewinn eines Probespiels für das Orchester der Wiener Staatsoper folgte, in dessen Violagruppe sie seit 1. September 2007 engagiert ist.

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Jędrzej Górski

Jędrzej Górski wurde am 29. April 1981 in Toruń (Polen) geboren und erhielt bis zum 17. Lebensjahr eine fundierte musikalische Schulung in seiner Heimatstadt: 1987 Cello- und Klavierunterricht in der "Karol Szymanowski" Musikgrundschule, ab 1993 Kontrabaßunterricht im Musikgymnasium "Karol Szymanowski", ab 1995 Studium am "Nicolaus Copernicus" Lyzeum. 1998 wechselte er an das Musiklyzeum "Artur Rubinstein" in Bydgoszcz, wo er zwei Jahre später mit der Hauptfachnote "sehr gut" maturierte. Der nächste Abschnitt seiner Ausbildung führte ihn nach Deutschland: Von 2000 bis 2003 studierte er an der "Robert Schumann" Hochschule in Düsseldorf Kontrabaß bei Wenancjusz Kurzawa und nahm Kammermusikunterricht bei Jürgen Kussmaul und Claus Reichardt, anschließend besuchte er die Kontrabaßklasse von Dorin Marc an der Hochschule für Musik in Nürnberg, die er 2006 ebenfalls mit der Hauptfachnote "sehr gut" abschloß.

Selbstverständlich wurde das Instrumentalstudium durch kammermusikalische Tätigkeit und Orchesterpraxis ergänzt. So absolvierte Jędrzej Górski die Orchesterakademie Nordrhein Westfalen bzw. jene der Münchner Philharmoniker, gehörte der Deutschen Kammerakademie in Neuss am Rhein an und konzertierte mit dem Kontrabaßquartett "Bass Partout". In der Saison 2007/07 hatte er einen Zeitvertrag bei den Münchner Philharmonikern und nahm gleichzeitig bei deren Solokontrabassist Sławomir Grenda privaten Unterricht. Im Mai 2007 absolvierte Jędrzej Górski mit Erfolg ein Probespiel für das Orchester der Wiener Staatsoper, seit 1. September 2007 gehört er dessen Kontrabaßgruppe an.

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Jeremy Wilson

Der am 2. August 1982 in McMinnville (Tennessee, USA) geborene Jeremy Wilson begann elfjährig mit dem Posaunenspiel, lernte ab 1995 bei Tom Lundberg in Nashville und wurde zweimal als "Top Student Trombonist" des Bundesstaates Tennessee ausgezeichnet. Im Jahre 2000 setzte er das Studium bei Don Hough an der Universität von Tennessee fort und schloß es 2005 mit dem Diplom eines "Bachelor of Music" ab. Zu diesem Zeitpunkt konnte er bereits auf außerordentliche Erfolge verweisen: So gewann er vier Mal in Folge den Nationalen Wettbewerb für Posaune und errang mit seinem Ensemble "Tennessee Trombonery" erste Preise bei der "National Jazz Ensemble Competition" und der "Kai Winding International Jazz Ensemble Competition".

Die 2004 erfolgte Nominierung zum Presser Scholar, also für ein Stipendium dieser renommierten, ausschließlich der Förderung des Musikstudiums gewidmeten Stiftung, bedeutete eine zusätzliche Anerkennung seiner künstlerischen Leistungen, die Jeremy Wilson noch weiter vervollkommnete, indem er bei Vern und Jan Kagarice und Tony Baker an der University of North Texas studierte, um das "Master of Music"-Diplom zu erhalten. Während dieser Zeit gewann er zwei weitere internationale Wettbewerbe ("Frank Smith International Solo Competition", "International Quartet Competition") und trat regelmäßig mit dem Knoxville Symphony Orchestra bzw. dem Knoxville Jazz Orchestra auf. Im Mai 2007 stellte sich Jeremy Wilson einer völlig neuen Herausforderung: Er gewann souverän das erste Orchesterprobespiel, das er je absolvierte, und wurde somit per 1. September 2007 Mitglied der Posaunengruppe der Wiener Staatsoper.

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Mark Gaal

Mark Gaal, geboren am 11. September 1978 in Wien, wuchs in Oberwart auf und erhielt im Alter von sieben Jahren an der dortigen Zentralmusikschule bei Gerhard Imre Tenorhorn- und in weiterer Folge den ersten Posaunenunterricht. Ab 1992 studierte er an der Expositur Oberschützen der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Posaune bei Erik Hainzl und besuchte das Evangelische Oberstufenrealgymnasium (fünfjähriges Musikgymnasium) in Oberschützen, wo er 1997 maturierte. Nach mehreren ersten Preisen bei "Jugend musiziert" erwarb er 2000 das Erste Konzertfachdiplom mit Auszeichnung. Meisterkurse und Seminare, etwa bei Dietmar Küblböck, Joseph Alessi, Otmar Gaiswinkler oder Carsten Svanberg, ergänzten die Ausbildung ebenso wie umfangreiche Substitutentätigkeit in diversen (Wiener) Orchestern. Im Jahre 2001 wurde er als Baßposaunist des Niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters engagiert, spielte nach einem neuerlichen erfolgreichen Probespiel ab 2002 im Volksopernorchester Tenor- und Baßposaune und trat mit 1. September 2007 seinen Dienst als Tenorposaunist in der Wiener Staatsoper an.

Zusätzlich zur Orchestertätigkeit ist Mark Gaal auch Mitglied des Wiener Posaunen Ensembles sowie des "ensemble xx. jahrhundert" und tritt mit dem Wiener Kammerorchester, dem Ensemble Kontrapunkte, dem Clemencic Consort, dem Pierrot Lunaire Ensemble Wien, der Musikwerkstatt Wien und der Wiener Taschenoper auf, was sein breit gefächertes musikalisches Interesse unterstreicht. Seit 2007 nimmt er ferner als Lehrbeauftragter (Assistent von Dietmar Küblböck) an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien auch pädagogische Aufgaben wahr.

 

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