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Das Philharmonische Tagebuch

Aktivitäten 2011

Fr, 15. April 2011

Aktivitäten

 

Konzertserie mit Semyon Bychkov

Seit 1989 veranstaltet Carnegie Hall alljährlich eine "Wiener Philharmoniker­ Woche in New York", die üblicher Weise Ende Februar/Anfang März stattfindet. Bisher gab es lediglich zwei Ausnahmen: 1999/2000 und 2010/11 wurden wir für "Season's Opening" eingeladen, was eine Erweiterung der "Wiener Philharmoniker- Woche" von drei auf vier Konzerte bzw, ihre Vorverlegung in den Herbst bedeutete. Der traditionelle New York-Termin konnte daher heuer für ein Gastspiel an der (von uns zuletzt nur sporadisch besuchten) Westküste der Vereinigten Staaten genützt werden.

Der von Semyon Bychkov geleiteten Tournee gingen eine intensive Probenphase sowie vier Konzerte in Wien voran, bei denen die drei Reiseprogramme gespielt wurden. Am 16. Februar 2011 gelangten in einem Gesellschaftskonzert im Goldenen Saal Franz Schuberts Symphonie Nr. 2 in B-Dur, D 125, Richard Wagners "Tristan"- Vorspiel und "Liebestod" sowie die Suite aus dem Ballett "Der wunderbare Mandarin", op. 19, von Béla Bartók zur Aufführung. Beim IV. Abonnementkonzert (19./20. Februar) bildete Gustav Mahlers Sechste Symphonie in a-Moll den einzigen Programmpunkt, am 21. Februar wurden bei der VI. Philharmonischen Soiree Robert Schumanns Symphonie Nr. 2 in C-Dur, op. 61, sowie die Zweite Symphonie in D-Dur, op. 73, von Johannes Brahms gespielt.

Die Reise begann am 22. Februar mit einem Konzert in der Kölner Philharmonie. Semyon Bychkov, von 1997 bis 2010 Chefdirigent des WDR Symphonieorchesters Köln, dirigierte Mahlers "Sechste". Eine aus drei Konzerten bestehende Residenz in Berkeley (Kalifornien) eröffnete das Gastspiel in den Vereinigten Staaten. In der Zellerbach Hall auf dem Campus der University of California gelangten von 25. bis 27. Februar alle drei in Wien gespielten Programme (ergänzt durch den Slawischen Tanz in e-Moll, op. 72/2 von Antonín Dvořák sowie die Ungarischen Tänze Nrn. 1 und 5 von Johannes Brahms als Zugaben) zur Aufführung. Das erste Gastspiel unseres Orchesters nach 24 Jahren in der Bay Area wurde von Publikum und Presse enthusiastisch gefeiert (Uberschrift etwa in San Francisco Classical Voice: "Die Wiener Philharmoniker kamen, sahen und siegten"), den Residenz-Charakter unterstrichen Master Classes von Rainer Honeck und Dietmar Küblböck, ein Kammermusikkonzert von Volkhard Steude, Holger Groh, Michael Strasser, Wolfgang Härtel und Matthias Schorn (Dvořák, "Amerikanisches" Streichquartett; Mozart, Klarinettenquintett) und Vorträge von Dr. Clemens Hellsberg.

Konzerten in Santa Barbara und Palm Desert (1. /2. März) mit dem Schubert­Wagner-Bartók-Programm folgte am 3. März das nach 1997 und 2002 dritte Gastspiel unseres Orchesters in Costa Mesa, wobei Mahlers "Sechste" aufgeführt wurde. Tags darauf bildeten im 3000 Besucher fassenden Civic Theatre von San Diego die Zweiten Symphonien von Schumann und Brahms das Programm des letzten Konzerts an der Westküste, ihren Abschluß fand die Tournee jedoch in einer weit entfernten Region: Am 6. März dirigierte Semyon Bychkov erneut das Programm des Gesellschaftskonzerts in Toronto. Die enge menschliche Verbundenheit zwischen Dirigent und Orchester, welche ebenso wie das wechselseitige musikalische Verständnis die gesamte dreiwöchige Arbeitsphase prägte, wurde von Semyon Bychkov in besonderer Weise gewürdigt: Am 5. März lud er in Toronto alle Orchestermitglieder zu einem Abendessen.

Im Verlaufe der Reise gab es ein Wiedersehen mit zwei früheren US-Botschafterinnen in Osterreich: Kathryn Hall, von 1997 bis 2001 im Amt, lud das gesamte Orchester am 23. Februar 2011 zu einem Besuch in ihr Weingut in Napa Valley, und Susan McCaw, Botschafterin von 2006 bis 2007, gab am 28. Februar einen Empfang in ihrem Haus in Santa Barbara.

 

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