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Das Philharmonische Tagebuch

Interna 2011

Mo, 24. Oktober 2011

Interna

 

Sechs neue Mitglieder aufgenommen

Albena Danailova

Das Probespiel um die Konzertmeisterstelle von Professor Werner Hink im Dezember 2007 brachte ein Ergebnis, das nicht nur von Medienseite vielfach als Sensation gewertet wurde: Mit der bulgarischen Geigerin Albena Danailova wurde erstmals eine Frau als Konzertmeisterin engagiert.

Albena Danailova wurde in Sofia als Tochter eines Geigers und einer Pianistin geboren und begann im Alter von fünf Jahren ihre musikalische Ausbildung bei Nely Jeleva und Dora Ivanova an der Musikschule bzw. Akademie ihrer Heimatstadt. Nach der Matura studierte sie Konzertfach Violine an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und in Hamburg bei Petru Munteanu und schloß 2001 mit der Diplomprüfung ab, nachdem sie die Ausbildung durch Meisterkurse bei Ida Haendel, Herman Krebbers u. a. ergänzt hatte. Im selben Jahr erhielt sie ein Engagement als Sekundgeigerin des Bayerischen Staatsorchesters, wo sie 2003 zur Vorspielerin der ersten Violinen und 2006 zur Ersten Konzertmeisterin avancierte. In dieser Funktion war sie 2003/04 auch im London Philharmonic Orchestra tätig, ehe sie per 1. September 2008 als Konzertmeisterin des Orchesters der Wiener Staatsoper engagiert wurde.

Die Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe (Zweiter Preis „Kloster Schöntal", „Tibor Varga-Spezialpreis", Semifinalistin beim Moskauer „Tschaikowsky-Wettbewerb", Erster Preis „Vittorio Gui" u. a.) baute neben der Orchesterlaufbahn eine ebenso erfolgreiche Karriere als Solistin und Kammermusikerin auf: Albena Danailova ist regelmäßig in Bulgarien, Deutschland, Israel, den USA etc. zu Gast, machte Aufnahmen für Deutschlandradio Kultur, den Norddeutschen Rundfunk sowie für Fernsehen und Rundfunk ihres Heimatlandes und ist seit Beginn dieser Saison (als Nachfolgerin von Paul Guggenberger bzw. Rainer Honeck) Primaria des „Ensemble Wien". Bereits zweimal trat sie als philharmonische Solistin hervor: Am 24. Jänner 2009 spielte sie bei der Salzburger Mozartwoche mit Tamás Varga, Harald Hörth und Michael Werba unter der Leitung von Seiji Ozawa Joseph Haydns Sinfonia concertante in B-Dur, Hob. I:105, und im Oktober 2009 faszinierte sie mit dem Violinsolo in Richard Strauss' Sinfonischer Dichtung „Ein Heldenleben" – dem von Georges Prêtre geleiteten II. Abonnementkonzert folgten damals eine Aufführung im Wiener Konzerthaus sowie das von ORF 2 direkt übertragene „Konzert für Österreich", das am 26. Oktober 2009 im Linzer Brucknerhaus stattfand.

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Olesya Kurylyak

Olesya Kurylyak, geboren am 23. Juni 1981 in Lemberg (Lviv, Ukraine), nahm von 1987 bis 1998 in ihrer Heimatstadt Violinunterricht an der Musikschule Solomiya Krushelnytska bei Orest Tsisaryk sowie bei Lidiya Shutko an der Staatlichen Musikhochschule Mykola Lysenko, wo sie 2002 als „Master of Arts" abschloß. In der Folge setzte sie die Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Edward Zienkowski bzw. in Graz bei Tibor Varga fort und studierte von 2004 bis 2007 bei Christian Altenburger in Wien („Magistra artium"). In der Saison 2004/05 war sie Mitglied des Grazer Symphonieorchesters, seit 1. September 2008 gehört sie der Primgruppe des Orchesters der Wiener Staatsoper an.

Bereits im Alter von zwölf Jahren erhielt Olesya Kurylyak den Vierten Preis beim 39. „Jaroslav Kocian-Wettbewerb" in Usti-nad-Orlici (Tschechien), dem sich zahlreiche weitere Erfolge bei internationalen Wettbewerben anschlossen: 1999 „M. Strikharz" (Lviv / Erster Preis), 2001 „Kloster Schöntal" (Diplom), 2001 und 2003 „Tibor Varga" (Sion / Erster Preis, Publikumspreis, Sonderpreis für die beste Bach-Interpretation). 1996 absolvierte sie eine Solo-Tournee durch Deutschland, 2001 gab sie ein Rezital im Wiener Bösendorfer-Saal und konzertierte in den folgenden Jahren wiederholt mit dem Orchester „Solistes Europeens Luxembourg" (Dirigent: Jack Martin Händler), so etwa in Paris, Madrid, New York und Mexiko, wobei auch mehrere (Live-)Aufnahmen für Compact Disc ihre solistischen Leistungen dokumentieren.

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Maxim Brilinsky

Maxim Brilinsky wurde am 6. April 1985 ebenfalls in Lemberg geboren, wo seine Mutter am Konservatorium als Pianistin tätig war. Im Alter von fünf Jahren erhielt er an der Musikschule seiner Heimatstadt den ersten Violinunterricht und setzte das Studium ab 2000 bei Michael Frischenschlager an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien fort, wo er 2004 die 1. Diplomprüfung mit Auszeichnung ablegte, während er gleichzeitig in Lemberg maturierte. Ab 2005 studierte er Violine am Pariser Conservatoire Nationale Superior de Musique et de Dance bei Jean-Jacques Kantorow. Nachdem er in der Saison 2006/07 Konzertmeister des Kammerensembles „Orchestre d'Auvergne" gewesen war, trat er am 1. September 2008 ein Engagement in der Sekundgeigergruppe der Wiener Staatsoper an. Nach einem weiteren erfolgreichen Probespiel gehört er seit 1. September 2011 der Primgruppe unseres Orchesters an.

Maxim Brilinsky war Stipendiat des Herbert von Karajan Centrums in Wien und der Thyll-Dürr-Stiftung Zürich und ist Preisträger zahlreicher renommierter internationaler Violinwettbewerbe. So gewann er den Vierten Preis beim „Yehudi Menuhin-Wettbewerb" in Boulogne-sur-Mer (2002), den Zweiten Preis und einen Sonderpreis beim „Paganini-Wettbewerb" in Genua (2002) sowie den Zweiten Preis und einen Sonderpreis beim „Benjamin Britten-Wettbewerb" in London (2004). Zahlreiche Solokonzerte in Deutschland, Frankreich, Italien, England, der Ukraine, der Slowakei, in Polen und Japan runden den künstlerischen Weg ab, den Maxim Brilinsky seit seiner frühen Kindheit konsequent beschritt.

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Christoph Koncz

Der am 3. September 1987 geborene Christoph Koncz ist der jüngste Sohn einer österreichisch-ungarischen Musikerfamilie und erhielt mit vier Jahren den ersten Violinunterricht. Ab 1993 studierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Eugenia Polatschek, ab 2003 bei Josef Hell. Nach der mit Auszeichnung abgelegten Matura am Bundesgymnasiums Mödling wechselte er zu Igor Ozim an die Universität Mozarteum Salzburg (wo er 2008 den akademischen Grad Bachelor of Arts erlangte), setzte seine Ausbildung bei Boris Kuschnir an der Kunstuniversität Graz fort und ergänzte sie durch ein Dirigierstudium bei Mark Stringer und Meisterkurse bei Erich Höbarth, Ferenc Rados, Daniel Barenboim und Daniel Harding. Am 1. September 2008 wurde er Mitglied der Sekundgeigergruppe des Staatsopernorchesters, nach einem weiteren Probespiel stieg er zu deren Vorgeiger auf.

Bereits im Alter von zwölf Jahren debütierte Christoph Koncz als Solist mit dem Montreal Symphony Orchestra, es folgten Tourneen mit dem European Union Chamber Orchestra, dem Verbier Festival Chamber Orchestra, der Academy of St. Martin in the Fields u. a. Christoph Koncz ist auch als Kammermusiker vielseitig aktiv. So ist er Gründungsmitglied des „Koncz-Trios", mit welchem er 2003 den „European Music Prize for Youth" gewinnen konnte, und trat mit Leonidas Kavakos, Julian Rachlin, Dmitry Sitkovetsky, Kim Kashkashian, Gautier Capuçon und vielen anderen renommierten Künstlern auf. 1997 wirkte er als einer der Hauptdarsteller am kanadischen Kinofilm „The Red Violin" mit, welcher einen Oscar für die beste Filmmusik erhielt.

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Jan Jankovic

Auch Jan Jankovic, geboren am 6. September 1984 in Zagreb, ist Sohn einer Musikerfamilie. Seinen ersten Unterricht erhielt er im Alter von fünf Jahren, und bereits 1991 wurde er in die Hornklasse von Stjepan Obadić in Zagreb aufgenommen. Ab 1996 studierte an der Musikuniversität Wien bei Friedrich Gabler und unserem langjährigen Mitglied Willibald Janezic und legte 2003 die 1. Diplomprüfung mit Auszeichnung ab. Noch im selben Jahr erhielt Jan Jankovic ein Engagement als erster Hornist im Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, wechselte aber in der Saison 2007/08 als erster Hornist zu den Zagreber Philharmonikern. Nach einem weiteren Probespiel wurde er mit 1. September 2008 als zweiter Hornist im Orchester der Wiener Staatsoper engagiert, wo er auch wiederholt auf der ersten Stimme eingesetzt wird.

Neben der Orchestertätigkeit absolviert Jan Jankovic zahlreiche Konzerte als Solist, so etwa mit den Zagreber Philharmonikern, den Zagreber Solisten, dem Kammerorchester Zagreb, den Symphonikern Dubrovnik, dem Kammerorchester Split oder dem Tampere Philharmonic Orchestra, und wirkte beim Gustav Mahler Chamber Orchestra, dem UBS Festival Youth Orchestra, dem Pacific Music Festival Orchestra und dem Kammerorchester Wien-Berlin mit. Auch der Kammermusik widmet sich Jan Jankovic mit großem Interesse und Erfolg, kann er doch auf regelmäßige Mitwirkungen bei der „Wiener Mozart Akademie" sowie auf die Zugehörigkeit zu den „Wiener Virtuosen" und dem „Wiener Bläseroktett" verweisen.

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Manuel Huber

Gemeinsam mit Jan Jankovic wurde ein weiteres Mitglied der Horngruppe in den Verein Wiener Philharmoniker aufgenommen: Manuel Huber, geboren am 30. September 1988 in Ried im Innkreis, ist derzeit das jüngste Mitglied unserer Vereinigung. Sein Interesse an der Musik wurde entscheidend durch seinen Großvater, den Kapellmeister der Musikkapelle von St. Willibald in Oberösterreich, gefördert. Die musikalische Früherziehung erfolgte ab 1995 an der Landesmusikschule Andorf mit Blockflöte, 1996 setzte er an der Landesmusikschule Raab mit Violine und Viola fort, ehe er bei Albert Heitzinger am damaligen Anton Bruckner Konservatorium in Linz mit dem Hornstudium begann. Nach einem Lehrgang bei Wolfgang Tomböck im Rahmen des Internationalen Orchesterinstituts Attergau wechselte er in die Klasse von Volker Altmann (Konservatorium Wien Privatuniversität). Im September 2007 wurde Manuel Huber Mitglied des Bühnenorchesters der Wiener Staatsoper, genau ein Jahr später trat er nach einem weiteren Probespiel sein Engagement als Hornist im Opernorchester an.

Zu diesem Zeitpunkt konnte er auch bereits auf beachtliche Erfolge als Kammermusiker zurückblicken: Manuel Huber ist Gründungsmitglied der „Vienna Brass Connection", gehört den Ensembles „Vienna Horns" und Cordon Brass" an und gewann mit dem 2005 gegründeten Blechbläserquintett „Déjà vu" den nationalen Wettbewerb „Gradus ad Parnassum" sowie den „9. Internationalen Wettbewerb für Blechbläserkammermusik" in Passau, daneben absolvierte er Solotourneen durch Österreich, Spanien und China.

 

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