Anmelden

Anmelden

 

Mein Bereich

Nützen Sie zahlreiche Vorteile mit Ihrer Registrierung auf www.wienerphilharmoniker.at: Verschiedenste Newsletter, Teilnahme an den Kartenverlosungen und ein Überblick über alle Ihre Online-Einkäufe!

Jetzt registrieren

Fenster schließen

Menu Kalender

  2017  
  NOV  
M D M D F S S
M 1
D 2
F 3
S 4
S 5
M 6
D 7
M 8
D 9
F 10
M 13
D 14
M 15
D 16
F 17
D 21
M 22
D 23
M 27
D 30

Startseite > Orchester : Orchester

 

Das Philharmonische Tagebuch

Interna 2011

Do, 20. Oktober 2011

Interna

 

Ableben von Professor Klaus Peisteiner

Professor Klaus Peisteiner

Professor Klaus Peisteiner, der am 24. September 2011 völlig unerwartet in seiner Wiener Wohnung vom Tod abberufen wurde, kam am 12. Dezember 1935 in Kirchschlag (Niederösterreich) zur Welt, gehörte also demselben Jahrgang an wie Professor Robert Scheiwein. Er nahm Violin-, Klavier- und Orgelunterricht und maturierte 1955 an der Bundeslehrerbildungsanstalt Wiener Neustadt. In der Folge setzte er sowohl die Instrumental- wie auch die Pädagogikausbildung an der damaligen Wiener Musikakademie fort, indem er  Schulmusik inskribierte und gleichzeitig in der Klasse von Franz Samohyl Violine studierte. Nachdem er 1958 die Staatsprüfung mit Auszeichnung abgelegt hatte, belegte er – ebenfalls bei Franz Samohyl – bis 1961 das Hauptfach Viola.  Obwohl er bereits 1960 Solobratschist des Niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters wurde und 1962 in derselben Funktion zu den Wiener Symphonikern wechselte, stellte er sich einem weiteren Probespiel, das er ebenfalls mit Bravour bestand: Am 1. Jänner 1964 trat Klaus Peisteiner ein Engagement als Bratschist des Staatsopernorchesters an, stieg wenig später zum Stimmführer auf und wurde per 1. September 1966 in den Verein Wiener Philharmoniker aufgenommen, dem er bis zu seiner Pensionierung am 1. September 2003 als aktives Mitglied angehörte, wobei er ab 1990 auch in der Hofmusikkapelle tätig war.

Neben der Orchesterlaufbahn absolvierte Klaus Peisteiner, der mit dem Berufstitel Professor, dem Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich und dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Salzburg geehrt wurde, eine überaus erfolgreiche Karriere als Kammermusiker. Er gehörte als Mitbegründer ab 1964 jahrzehntelang dem „Wiener Streichquartett" an, das neben Konzerten im Rahmen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien bzw. der wichtigsten österreichischen Festivals (Salzburg, Bregenz, Carinthischer Sommer) zahlreiche Tourneen in Europa und Übersee bestritt und für seine Rundfunk- und Plattenaufnahmen, darunter die Gesamteinspielung der Streichquartette Franz Schuberts, mehrere Preise erhielt. Im Jahre 1987 erschloß er sich noch einen zusätzlichen Wirkungskreis, indem er dem „Wiener Oktett" beitrat. Den Wiener Philharmonikern blieb Klaus Peisteiner auch als „nichtaktives Mitglied" eng verbunden, wobei er neben den künstlerischen Fähigkeiten stets auch seine menschlichen Qualitäten in unsere Gemeinschaft einbrachte.

 

Tags

© 2017 Wiener Philharmoniker RD0003FF4B68AC