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Das Philharmonische Tagebuch

Do, 29. Dezember 2011

Interna

 

Günther Szkokan verstorben

Prof. Günther Szkokan

Günther Szkokan, geboren am 11. April 1939 in Wien, erhielt den ersten Violinunterricht von seinem Vater Franz Szkokan, einem langjährigen Mitglied des Staatsopernchors und Vorstand der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor. In der Folge lernte er bei Eva Hitzker und studierte anschließend bei unserem ehemaligen Solobratschisten Ernst Morawec, dem damals führenden Pädagogen, Viola an der Musikakademie. 1959 wurde Günther Szkokan als Stimmführer der Bratschengruppe des Volksopernorchesters verpflichtet, sechs Jahre später wechselte er nach einem erfolgreichen Probespiel in die Wiener Staatsoper, wo er sein Engagement am 1. September 1965 antrat. Die zu diesem Zeitpunkt noch geltende Beschränkung der Gesamtzahl der Mitglieder auf 120 verhinderte zunächst seine Aufnahme in den Verein Wiener Philharmoniker, die schließlich per 1. September 1972 erfolgte. (Drei Monate später wurde übrigens als längst fällige Konsequenz aus der Vergrößerung des Opernorchesters, die Herbert von Karajan durchgesetzt hatte, die Erhöhung der Zahl der aktiven Philharmoniker auf 140 beschlossen und die Wartezeit auf die Aufnahme in den privaten Verein Wiener Philharmoniker mit drei Jahren begrenzt).

Bis zu seiner Pensionierung am 1. September 2001 konzentrierte sich Günther Szkokan beinahe ausschließlich auf das Orchesterspiel, war daneben aber auch vorübergehend als Dozent beim Bundesjugendorchester sowie als Mitglied des von Willi Boskovsky geleiteten „Mozart-Ensembles" tätig. Für seine künstlerischen Leistungen wurde er 1989 mit dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Salzburg sowie 1992 mit dem Berufstitel Professor ausgezeichnet, während ihm die Wiener Philharmoniker im Jahre 1995 ihren Ehrenring verliehen. Beim Begräbnis auf dem Zentralfriedhof am 4. Jänner 2012 nahmen Konzertmeister Werner Hink, Michal Kostka, Peter Pecha und Friedrich Dolezal mit dem Andante cantabile aus Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquartett in C-Dur, KV 465, namens der Wiener Philharmoniker musikalisch Abschied von Professor Günther Szkokan, der stets ebenso zuverlässig und professionell wie still seiner Arbeit nachkam und gerade durch seine Bescheidenheit einen wertvollen Beitrag zum Zusammenhalt unserer Gemeinschaft leistete.

 

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