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Das Philharmonische Tagebuch

Nachrichten 2012

Mi, 18. April 2012

Nachrichten

 

Benefizkonzert zugunsten der Familie von Georg Straka

Am 24. März 2012 fand ein Sonderkonzert im Gustav-Mahler-Saal der Wiener Staatsoper statt: Professor Günter Seifert, der künstlerische Leiter des Kammermusikzyklus' in der Staatsoper, organisierte ein Benefizkonzert, das an eine Tragödie in der mittlerweile 170jährigen Geschichte der Wiener Philharmoniker erinnerte: Zugunsten der Familie unseres Kontrabassisten Georg Straka, der am 3. November 2010 am Mount Fuji in Japan tödlich verunglückte, bestritten zahlreiche Orchestermitglieder unter Mitwirkung mehrerer Gäste eine Matinée, die mit der Ouvertüre aus Johann Sebastian Bachs Orchestersuite Nr. 2, BWV 1067 (Wolfgang Breinschmid, Flöte; Kotono Brilinsky, Cembalo) eingeleitet wurde.

Ödön Rácz und Kotono Brilinsky spielten die Phantasie für Kontrabaß und Klavier nach Motiven aus „Lucia di Lammermoor" von Giovanni Bottesini. Norbert Ernst (Tenor) sang Franz Schuberts Lied „An die Musik", D 547, wobei ihn das „Wiener Geigenquartett" begleitete, welches anschließend die „Künstlerball-Tänze", op. 94, von Johann Strauß Vater und den „Regata-Galopp", op. 134, von Joseph Lanner aufführte.

Der „Circus Bassissimus", also das 1. Österreichische Kontrabaß-Quartett, dem Georg Straka seit 1991 angehörte, spielte hierauf Werke von Georg Straka („Pippi Langstrumpf-Variationen"), Gabriel Fauré („Après un rêve", arrangiert von Georg Straka) und Cole Porter („I've got you under my skin"), während eine Komposition für vier Violinen und Klavier den Abschluß des ersten Teils bildete – Rainer Küchl, Volkhard Steude, Günter Seifert und Clemens Hellsberg brachten mit Nelly Bonova-Kostner die „Tarantella" des ehemaligen Philharmonischen Abonnementdirigenten und Vorstands Joseph Hellmesberger jun. zur Wiedergabe.

Nach der Pause eröffneten Daniel Froschauer, Dominik Hellsberg, Gerhard Marschner und Michael Bladerer mit der Ouvertüre zu Giuseppe Verdis „La forza del destino“ in einem Arrangement von Georg Straka. Das „Hedenborg Quintett“ spielte den ersten Satz aus Ernst von Dohnányis Klavierquintett in c-Moll, op. 1. Besonders berührend der nächste Programmpunkt – Max Regers „Lyrisches Andante“, das Günter Seifert, Harald Krumpöck, Michael Strasser und Eckart Schwarz-Schulz gemeinsam mit Lukas Straka, wie sein Vater Kontrabassist, aufführten. Anita Hartig sang „Morgen“, op. 27/4, von Richard Strauss (Violinsolo: Günter Seifert; Dirigent: Wolfgang Gürtler), ehe der von Günter Seifert dirigierte vierte Satz aus Wolfgang Amadeus Mozarts Symphonie in A-Dur, KV 201, das offizielle Programm beschloß (Zugabe: Franz Schubert, Walzer Nr. 13 aus 34 Valses sentimentales, D 779).

 

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