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Das Philharmonische Tagebuch

Interna 2012

Mo, 21. Mai 2012

Interna

 

Prof. Adolf Holler verstorben

Prof. Adolf Holler

Adolf Holler wurde am 17. Juni 1929 in Schärding geboren und studierte ab 1941 am Linzer Brucknerkonservatorium Violine, Klavier, Trompete und Musiktheorie. 1948 setzte er an der damaligen Wiener Musikakademie die Ausbildung in der Trompetenklasse von Franz Dengler, Mitglied der Wiener Philharmoniker von 1918 bis 1955, fort und sammelte (gemeinsam mit seinem Jahrgangskollegen Nikolaus Harnoncourt) im Kurorchester Badgastein erste Orchestererfahrungen. Obwohl er bereits 1951 ein Engagement im Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester erhielt, begnügte er sich keineswegs mit dem Erreichten, sondern verfolgte konsequent die nächsten künstlerischen Ziele: 1952 wurde er Mitglied der Wiener Symphoniker, und nach einem weiteren erfolgreichen Probespiel erfolgte per 1. Jänner 1956, also unmittelbar nach der Wiedereröffnung des Hauses am Ring, die Aufnahme in das Staatsopernorchester bzw. am 1. Oktober 1960 in den Verein Wiener Philharmoniker, dem er bis zu seiner Pensionierung am 1. September 1994 als aktives Mitglied angehörte.

In den 38 Jahren seiner Tätigkeit in unserem Orchester beeindruckte Adolf Holler, der neben zahlreichen Auszeichnungen auf Staats- und Landesebene im Jahre 1985 den Ehrenring der Wiener Philharmoniker erhielt, durch die Konstanz seiner künstlerischen Leistung: Hohe Musikalität verband sich mit Sicherheit im Repertoirebetrieb, sein untrügliches Gefühl für das philharmonische Klangideal, das er maßgeblich repräsentierte, basierte auf der souveränen Beherrschung seines Instruments. 1970 wurde Adolf Holler Mitglied der Hofmusikkapelle Wien, ab 1980 unterrichtete er an der damaligen Musikhochschule Wien. In diesem Zusammenhang war es besonders bewegend, daß beim Begräbnis auf dem Perchtoldsdorfer Friedhof am 2. Mai 2012 nicht nur Mitglieder unserer Blechbläsergruppen mit Werken von Johann Sebastian Bach und Franz Schubert bzw. dem den „Haydn-Variationen" von Johannes Brahms zugrunde liegenden „Chorale St. Antonii" musikalischen Abschied von Professor Holler nahmen, sondern auch mehrere seiner früheren Schüler, darunter der eigens aus Tokio angereiste Hiroki Kohara (der sieben weitere ehemalige Studenten aus Japan vertrat) bzw. Dr. Werner Schwäger aus Chicago.

 

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