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Das Philharmonische Tagebuch

Mi, 05. September 2012

 

Sommernachtskonzert Schönbrunn 2012

Am 7. Juni 2012 luden die Wiener Philharmoniker, die Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft und die Österreichischen Bundesgärten zum neunten Mal in den Schloßpark: Das „Sommernachtskonzert Schönbrunn“ ist längst zu einem Fixpunkt geworden und nicht nur bei der Wiener Bevölkerung, sondern durch die Fernsehübertragung in mehr als sechzig Länder auf allen fünf Kontinenten auch international glänzend etabliert. Das heurige Konzert, dem rund 100.000 Menschen bei freiem Eintritt bewohnten, war dem Motto „Tanz in der Oper“, visuell unterstützt durch die Vereinigung Wiener Staatsopernballett (Choreographie: Gregor Hatala), ebenso gewidmet wie einem der wichtigsten Wegbereiter der Moderne – am 22. August 2012 feierte die Musikwelt den 150. Geburtstag des großen französischen Impressionisten Claude Debussy.

Erstmals dirigierte der 30jährige Venezolaner Gustavo Dudamel, der im September 2007 an unserem Pult debütiert hatte, das „Sommernachtskonzert Schönbrunn“, dessen Programm den Stellenwert unterstrich, welchen einige der größten Opernkomponisten dem Tanz beimaßen. Peter Iljitsch Tschaikowsky (Polonaise aus „Eugen Onegin“), Modest Mussorgsky (Tanz der persischen Sklavinnen aus „Chowanschtschina“) und Alexander Borodin (Polowetzer Tänze aus „Fürst Igor“) repräsentierten die russische Oper. Das deutsche Musikdrama war durch Richard Strauss‘ „Salome“ (Tanz der sieben Schleier) vertreten, die italienische Oper durch den „Stundentanz“ aus „La Gioconda“, Amilcare Ponchiellis populärstem Werk. Die Wiedergabe von „La Mer – Drei symphonische Skizzen für Orchester“ war hingegen eine ganz besondere Hommage an Claude Debussy: Der wie Schloß Schönbrunn zum UNESCO Weltkulturerbe zählende Schloßpark bildete eine einzigartige Kulisse für diese ebenso virtuose wie hintergründige Schilderung von Naturimpressionen. Die erste Zugabe bildete traditionellerweise der Walzer „Wiener Blut“ op. 354 von Johann Strauß, zum Abschluß des Konzerts dirigierte Gustavo Dudamel das Intermezzo aus der Zarzuela „La boda de Luis Alonso“ von Gerónimo Giménez.

Neben seiner gesellschaftspolitischen, künstlerischen und medialen Bedeutung stellt das „Sommernachtskonzert Schönbrunn“ Jahr für Jahr eine besondere Herausforderung für die Ausführenden wie für die Organisation und die Fernsehübertragung dar. Die über 700 (!) Mitarbeiter wurden wiederum vom Künstlersekretariat Buchmann GmbH geleitet, der ORF brillierte erneut mit Inspiration und technischer Meisterschaft, und die European Broadcasting Union sowie Highlight, die TV-Marketingfirma der Wiener Philharmoniker, sorgten dafür, daß die Anzahl der Länder, die das Konzert übertrugen, über jener des Vorjahres lag. Die Bank Austria lud zahlreiche Gäste zur Generalprobe, gleichzeitig gab es auch eine Kooperation zwischen den Wiener Philharmonikern und der „Initiative Krebsforschung“, in deren Rahmen Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegepersonal des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Wien an dieser Voraufführung teilnahmen.

Ein derartiges Großereignis ist nicht ohne effiziente Hilfe diverser Institutionen möglich. Es sei daher auch an dieser Stelle unserem Exklusivpartner ROLEX, der Oesterreichischen Nationalbank, Münze Österreich, ZZ Vermögensverwaltung, Bank Austria, dem Bundeskanzleramt, dem Außenministerium und Wien Kultur sowie der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft und den Österreichischen Bundesgärten gedankt, daß sie uns dabei unterstützten, das „Sommernachtskonzert Schönbrunn 2012“ zu realisieren.

 

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