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Das Philharmonische Tagebuch

Interna 2013

Fr, 20. September 2013

Dr. Clemens Hellsberg

Interna

 

Alfons Egger und Hans Peter Ochsenhofer treten in den Ruhestand

Mit 1. September 2013 traten zwei überaus profilierte Mitglieder unseres Orchesters in den dauernden Ruhestand.

Professor Alfons Egger wurde am 15. Mai 1947 in Wien geboren und belegte nach der musikalischen Grundausbildung im Elternhaus ab 1959 an der damaligen Wiener Musikakademie die Fächer Klavier bei Marianne Lauda und Violine (Vorbereitungsklasse) beim ehemaligen philharmonischen Primgeiger und längst legendären Pädagogen Franz Samohyl, in dessen Konzertfachklasse er ab 1961 inskribiert war. Im Jahre 1965 maturierte Alfons Egger am Bundesrealgymnasium Wien XVIII, und nur wenige Monate später wurde er nach einem erfolgreichen Probespiel mit 1. Februar 1967, also im Alter von neunzehn Jahren, Mitglied der Sekundgeigergruppe des Staatsopernorchesters, wo er in der Folge durch mehrere Jahre die Funktion eines Stimmführers ausübte. Im Jahre 1971 legte er die Diplomprüfung an der nunmehrigen Wiener Musikhochschule ab, und per 1. März 1973 wurde er in den Verein Wiener Philharmoniker aufgenommen.

Nachdem er sich schon sehr früh mit der Kammermusik befaßt hatte, gehörte Alfons Egger nach seinem Orchesterengagement dem (nach unserem Gründer benannten) Nicolai-Quartett sowie dem Wiener Streichtrio an. 1972 wurde er erster Geiger der Philharmonia Schrammeln und avancierte in der Folge zu einem anerkannten Experten der Wiener Musik im Allgemeinen sowie der Brüder Schrammel im Besonderen. Ein Höhepunkt dieser Tätigkeit, die Praxis und Wissenschaft verbindet, war die Mitarbeit am Buch „Die Schrammeln in ihrer Zeit“, das seine Mutter Margarethe Egger 1989 im Österreichischen Bundesverlag veröffentlichte und das seither das Standardwerk über diese „Ur-Wiener“ Musiker und das von ihnen kreierte Genre darstellt. Ab dem Jahre 1990  studierte Professor Egger Dirigieren und Komposition bei Heinrich Gattermeyer und Uroš Lajovic und gründete 1997 das Orchester „Corso Wien“, als dessen Leiter er sich in höchst verdienstvoller Weise ganz besonders Josef Lanner, jenem weithin unterschätzten Wiener Genie, widmet und vor allem dessen unbekannte Werke in der Originalbesetzung aufführt.

Universitätsprofessor Hans Peter Ochsenhofer, geboren am 13. Jänner 1948 in Graz, erhielt seine musikalische Ausbildung an der Expositur Oberschützen der damaligen Grazer Musikakademie, wobei er Violine bei Michael Schnitzler und Trompete bei Hans Meister studierte. Nach der Matura setzte er den Violinunterricht an der Wiener Musikakademie bei Franz Samohyl fort und erhielt 1971 ein Engagement bei den Wiener Symphonikern. In der Folge wandte er sich der Viola zu, die er zunächst bei Tomislav Sestak und schließlich bei Siegfried Führlinger studierte, in dessen Klasse er 1977 die Diplomprüfung mit Auszeichnung ablegte. Nach einem weiteren erfolgreichen Probespiel wurde er mit 1. September 1977 Mitglied des Staatsopernorchesters, in dessen Bratschengruppe er ab 1978 die Position eines Stimmführers einnahm. Per 1. September 1980 wurde er in den Verein Wiener Philharmoniker aufgenommen, wo er von 1982 bis 1984 das Amt des Kartenverwalters ausübte und 1984/85 als Komiteemitglied in beratender Funktion tätig war.

In den folgenden Jahren erschloß sich Hans Peter Ochsenhofer als Kammermusiker und Pädagoge zwei weitere Wirkungsgebiete, auf denen er national wie international reüssierte. Von 1989 bis 1999 gehörte er den Wiener Virtuosen an, ab 1999 war er Bratschist des Wiener Streichquartetts, trat mit diesen Ensembles regelmäßig im In- und Ausland auf und spielte zahlreiche Ton- und Fernsehaufnahmen ein. Zudem widmete er sich mit größtem Elan der Unterrichtstätigkeit: 1983 wurde er Professor am Wiener Konservatorium, zehn Jahre später erhielt er eine Klasse an der damaligen Wiener Musikhochschule und stieg in der Folge zu einem der erfolgreichsten Lehrer in den Reihen der Philharmoniker auf, wie neben zehn Mitgliedern unseres Ensembles (Wolf-Dieter Rath, Robert Bauerstatter, Gerhard Marschner, Martin Lemberg, Elmar Landerer, Michael Strasser, Ursula Plaichinger, Thomas Hajek, Daniela Ivanova und Sebastian Führlinger / Orchester der Wiener Staatsoper) zahlreiche weitere Engagements in internationalen Spitzenorchestern beweisen.

 

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