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Das Philharmonische Tagebuch

Interna 2013

Fr, 01. März 2013

Interna

 

Drei neue Mitglieder

Sebastian Bru

Der aus einer Musikerfamilie stammende Sebastian Bru wurde am 24. Oktober 1987 in Wien geboren und erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von acht Jahren bei seinem Vater Ricardo Bru, Solocellist der Wiener Volksoper. In der Folge setzte er das Studium bei Krystina Wimmer (Tonkünstler-Orchester Niederösterreich) und Josef Podhoransky (Musikhochschule Bratislava) sowie bei Robert Nagy (Konservatorium Wien Privatuniversität) fort und ergänzte es durch Kurse und Meisterklassen bei Clemens Hagen, David Geringas, Steven Isserlis und Heinrich Schiff. Bereits frühzeitig widmete sich Sebastian Bru der Orchestertätigkeit, wie Mitwirkungen im Wiener Jeunesse Orchester, im Gustav Mahler Jugendorchester sowie im Verbier Festival Orchestra u. a. beweisen. Nachdem er im Alter von achtzehn Jahren ein Probespiel für das Staatsopernorchester gewonnen hatte, trat er am 1. November 2006 sein Engagement als Mitglied der Cellogruppe an.

Bereits frühzeitig hatte Sebastian Bru, der mehrere Preise beim Jugendwettbewerb „Prima la musica" und beim „Fidelio-Wettbewerb" gewonnen hatte und in der Saison 2010/11 Erster Solocellist der Wiener Symphoniker gewesen war, solistische Auftritte in Österreich, Europa, Südamerika und Asien absolviert und dabei mit den Wiener Symphonikern, dem Orquesta Sinfonía Nacional (Buenos Aires), dem Sofia Philharmonic Orchestra, dem Wiener Kammerorchester, dem Orchester „Spirit of Europe" u. a. konzertiert. Zu seinen Solopartnern zählen Rudolf Buchbinder, Ildikó Raimondi sowie mehrere Mitglieder der Wiener Philharmoniker, zahlreiche seiner Konzerte wurden von nationalen und internationalen Rundfunkanstalten übertragen.

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Filip Waldmann

Filip Waldmann wurde am 25. Dezember 1987 in Mělník (Tschechien) geboren. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er als Sechsjähriger auf der Geige, wechselte jedoch nach sechs Jahren zum Kontrabaß. Nachdem er kurze Zeit Schüler von Pavel Nejtek gewesen war, studierte er ab 2001 in der Klasse seines Vaters Jakub Waldmann am Musikgymnasium Prag, wo er 2007 die Reifeprüfung ablegte. In der Folge setzte er seine Ausbildung an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz bei Anton Schachenhofer fort und schloß im November 2012 das Bachelor-Studium ab. Bereits während der Studienzeit sammelte Filip Waldmann wichtige Orchestererfahrungen in nationalen und internationalen Jugendorchestern (Akademie Svatého Václava, Gustav Mahler Jugendorchester) sowie als Substitut im Tschechischen Kammerorchester, beim Bruckner Orchester Linz und – nach einem erfolgreichen Substitutenvorspiel – im Orchester der Wiener Staatsoper. Im November 2009 setzte er sich auch in einem Probespiel für eine vakante Kontrabaßstelle durch und trat am 1. Dezember 2009 seinen Dienst in der Staatsoper an.

Filip Waldmann kann ferner auf eine intensive kammermusikalische und solistische Tätigkeit verweisen und setzte sich zudem bei mehreren Wettbewerben durch, wie zwei erste Preise beim (nach dem ehemaligen philharmonischen Solobassisten benannten) „Franz Simandl Kontrabaß-Wettbewerb" (2006 und 2008) sowie die Teilnahme am ARD Musikwettbewerb 2009 und der Einzug in das Finale beim Markneukirchner Musikwettbewerb 2011 bewiesen.

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Herbert Maderthaner

Herbert Maderthaner, am 13. Juni 1981 als sechstes von sieben Kindern in Windhag bei Waidhofen an der Ybbs geboren, lernte im Alter von sieben Jahren Klarinette bei seinem Bruder Thomas. Wenig später spielte er mit seinen Geschwistern in der Trachtenmusikkapelle Windhag unter der Leitung seines Vaters, wo ihn der Klang der Oboe derart faszinierte, daß er sich 1996 entschied, das Instrument bei Johannes Strassl an der Musikschule Waidhofen an der Ybbs zu lernen. Bald darauf wirkte er im lokalen Kammerorchester mit und absolvierte im Jahr 2000 die Aufnahmeprüfung für die Klasse von Thomas Höniger am damaligen Konservatorium Wien. 2005 erhielt Herbert Maderthaner nach erfolgreich abgelegtem Probespiel sein erstes Engagement und war in der Folge fünf Jahre als zweiter Oboist und Englischhornist im Radiosinfonieorchester Wien tätig, bereitete sich aber daneben intensiv auf seinen nächsten Karriereschritt vor: Nach einem weiteren Probespiel erhielt er ein Engagement im Orchester der Wiener Staatsoper, wo er seinen Dienst (ebenfalls als zweiter Oboist und Englischhornist) am 1. Jänner 2010 antrat.

Seit Beginn seiner Laufbahn widmet sich Herbert Maderthaner auch intensiv der Kammermusik. So bildet er mit Matthias Schulz (Flöte, Bühnenorchester der Wiener Staatsoper), Daniel Ottensamer, David Seidel (Fagott, RSO Wien) und Jonas Rudner (Horn, Tonkünstler-Orchester Niederösterreich) das „BAOLE Quintett Wien", wirkt bei den „Wiener Virtuosen" mit und gehört dem 2008 von Matthias Schorn gegründeten „Theophil Ensemble" an, das aus Mitgliedern mehrerer Wiener Orchester besteht und nach Theophil Hansen, dem dänischen Erbauer des Musikvereinsgebäudes, benannt ist.

 

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