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Das Philharmonische Tagebuch

Sa, 02. März 2013

Interna

 

Paul Walter Fürst verstorben

Prof. Paul Walter Fürst

Paul Walter Fürst wurde am 25. April 1926 in Wien geboren und erhielt seine geigerische Ausbildung bei Konzertmeister Willi Boskovsky (1909-1991). 1952 wurde er Mitglied des Niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters, zwei Jahre später wechselte er als Solobratschist zu den Münchner Philharmonikern. Nach einem weiteren erfolgreichen Probespiel kehrte er nach Wien zurück: Am 1. September 1961 trat er seinen Dienst als Mitglied der Violagruppe des Staatsopernorchesters an, per 1. November 1962 wurde er in den Verein Wiener Philharmoniker aufgenommen, dessen aktives Mitglied er bis zu seiner Pensionierung am 1. September 1990 blieb.

Durch viele Jahre bekleidete Professor Fürst wichtige Funktionen im Komitee der Wiener Philharmoniker: 1966 wurde er zum  Ordnungswahrer gewählt, wenige Monate später übernahm er das Amt des Kassiers, fungierte schließlich von 1969 bis 1982 sowie von 1986 bis 1990 als Geschäftsführer und war somit entscheidend für die Organisation und Planung der philharmonischen Aktivitäten verantwortlich. Seine administrative Arbeit erstreckte sich auf zahlreiche weitere Bereiche: Als Präsident der Österreichischen Interpretengesellschaft bzw. der Sektion Musiker und Vorsitzender der Gewerkschaft Kunst, Medien, Freie Berufe sowie als Präsident der Staatlich genehmigten Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger (AKM) war er jahrzehntelang richtungweisend tätig.

Trotz dieses großen Arbeitspensums fand Paul Walter Fürst Zeit zu kompositorischem Schaffen, das in vielfacher Hinsicht gewürdigt wurde: Er erhielt Kompositionsaufträge des ORF, der Wiener Festwochen und des Brucknerfestes Linz und wurde u. a. mit dem Förderungspreis der Stadt Wien (1970) und dem Preis der Stadt Wien für Musik (1994) ausgezeichnet. Zwei seiner Werke standen auf dem Programm der  Abonnementkonzerte der Wiener Philharmoniker, die ihm 1987 ihren Ehrenring verliehen und denen er bis zuletzt mit größtem Interesse und in Treue verbunden blieb: Am 15./16 Jänner 1972 dirigierte Zubin Mehta das „Bavy-Concerto" für Baßklarinette, Vibraphon und Streichorchester op. 32 (Christian Cubasch, Baßklarinette; Kurt Prihoda, Vibraphon); und am 13./14. Oktober 1990 gelangte unter der Leitung von Václav Neumann sein Opus 61, „Het Orgel is een belt", zur Uraufführung.

 

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