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Das Philharmonische Tagebuch

Nachrichten 2014

Di, 09. Dezember 2014

Prof. Reinhard Öhlberger

Nachrichten

 

Festmatinee 50 Jahre Musikgymnasium

Der Erlass des vormaligen Bundesministeriums für Unterricht vom 18. Juni 1964 mit der Aktenzahl 76.596-V/4a/64 hatte weitreichende Folgen. Gemäß diesem war ab dem Schuljahr 1964/65 für das Bundesrealgymnasium Wien IX, Wasagasse, ein Schulversuch einzurichten, der für musikstudierende Schüler der Oberstufenklassen mit entsprechenden Lehrplänen auszustatten war.

Der Effekt dieser neuen Schuleinrichtung und aller daraus resultierender Ergebnisse schlägt sich für das philharmonische Tagebuch in einem jüngst stattgehabten Festkonzert nieder. Vom Schulversuch ist man zu einer Institution geworden: 50 Jahre Wiener Musikgymnasium haben das Ausbildungsniveau von jungen Instrumental- und Stimmkünstlern geprägt, und viele Absolventen dieses Gymnasiums mit seinem nunmehrigen Standort in der Neustiftgasse in Wien-Neubau sind erfolgreich ihren Berufsweg ins Kulturleben gegangen. 28 Mitglieder der Wiener Philharmoniker – also etwas über ein Fünftel unseres im Programmheft ausgewiesenen aktiven Gesamtstandes – sind bis dato aus dieser Kaderschmiede hervorgegangen. Über eine Statistik in den anderen Wiener oder österreichischen Orchestern, Ensembles und Chören Auskunft zu geben würde den Rahmen dieser kurz zu haltenden Nachrichten sprengen.

Nach einer Idee und einem Konzept unseres Orchestermitgliedes Wolfgang Koblitz fand am Sonntag, 19. Oktober um 11.00 Uhr in der Wiener Staatsoper eine Festmatinee statt. Christian Thielemann dirigierte ein Orchesterensemble, das aus Studierenden und Absolventen des Wiener Musikgymnasiums zusammengesetzt war, darunter eben ein erklecklicher philharmonischer Mitgliederanteil mit Neustiftgassen-Vergangenheit.

Zur Aufführung kamen nach (gewiß eingehender Vorarbeit an der Schule, aber nur) drei Gesamtproben Richard Wagners Vorspiel zur Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“; Mozarts Sinfonia Concertante für Bläser und Orchester in Es-Dur KV 297b sowie das Finale der IX. Symphonie d-Moll op. 125 von Beethoven, für Soli, Chor und Orchester. Die Instrumentalsolisten waren Clemens Horak, Oboe, Matthias Schorn, Klarinette, Wolfgang Lintner, Horn und Benedikt Dinkhauser, Fagott. Als Gesangssolisten wirkten mit Cornelia Horak, Sopran, Martina Mikelic, Alt, Norbert Ernst, Tenor und Ain Anger, Bass. Durch die Matinee führte Christoph Wagner-Trenkwitz. Ansprachen hielten die derzeitige Direktorin des Gymnasiums, Frau Mag. Gerda Schallamon, die amtsführende Präsidentin des Stadtschulrates für Wien, Frau Mag. Dr. Susanne Brandsteidl; sowie der stellvertretende Vorstand der Wiener Philharmoniker, Prof. Helmut Zehetner.

Schlußendlich soll hier des Spiritus Rector und unermüdlichen ersten Direktors des Musikgymnasiums, Herrn Hofrat Dr. Hans Zwölfer (1910–1998) gedacht sein, ohne dessen Beharrlichkeit und Weitblick es wohl nicht zu dieser Erfolgsgeschichte des heute kurz und liebevoll so genannten „Musikgymnasiums“ gekommen wäre.

 

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