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Das Philharmonische Tagebuch

Aktivitäten 2015

Mo, 16. Februar 2015

Prof. Reinhard Öhlberger

Aktivitäten

 

Mozartwoche Salzburg 2015

Die unmittelbar an den Philharmoniker-Ball anschließende Teilnahme des Orchesters an der Salzburger Mozartwoche möge nicht den Schluß zulassen, dass Tanzvergnügen und Walzerseligkeit von der Donau an die Salzach leichtfertig von einem Tag auf den anderen verpflanzt werden können. Im Gegenteil. Am Freitag, dem 24. Jänner standen bereits zwei substantielle Proben, nachmittags und abends im Großen Festspielhaus auf dem Plan, für das nächstentags abends stattfindende Konzert. Nikolaus Harnoncourt bestritt ein reines Schubert-Programm mit der Ouvertüre „Die Zauberharfe“ D644, der 6. Symphonie in C-Dur D 589 und dann der Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759, der „Unvollendeten“. Obwohl Teile des Programmes bereits im November bei einem Gesellschaftskonzert und in Berlin gegeben worden waren und bei der Einteilung für dieses Konzert darauf zu achten war, dass möglichst alle dermaßen „Vorstudierten“ zum Einsatz kämen, gab es für diesen Auftritt insgesamt vier detailreich und intensiv zu nennende Proben.

Das zweite philharmonische Konzert der Mozartwoche am 28. Jänner leitete Andrés Orozco-Estrada, dem wir als bereits zwei Male eingesprungenem Helfer in der Not besonders dankbar sind. Hier war einleitend von Franz Schubert die 1. Symphonie in D-Dur D 82 vorgesehen, darauf Schuberts Arpeggione-Sonate in der Fassung eines Konzertes in a-Moll für Violoncello und Orchester von Gaspar Cassadó (mit dem Solisten Gautier Capuçon) und nach der Pause zwei weitere erste Symphonien, nämlich erst einmal die Nr. 1 in Es-Dur KV 16 von Wolfgang Amadeus Mozart und darauf die Nr. 1 von Elliott Carter, der als bekannter US-amerikanischer Komponist mit einer beeindruckenden Lebensspanne aufwarten konnte: er wurde 1908 geboren und verstarb 2012. Ganz kurzfristig und mit Ansage des Dirigenten für das Publikum wurden die Carter- und Schubert-Symphonienerstlinge dann getauscht: der fulminante Schlußpunkt mutierte zum delikaten Hors d’Œuvre, unter dem Prätext, daß „diejenigen, die sich auf Carter freuen, dann weniger lange warten müßten“ (Diktion Orozco-Estrada). Gautier Capuçon spielte als Zugabe von Pablo Casals „Gesang der Vögel“ („El cant dels ocells“).

Das dritte und letzte Konzert der Mozartwochentrias wurde am 31. Jänner von Thomas Hengelbrock dirigiert, mit dem unser Orchester vormals noch nicht zusammengearbeitet hat. Es war ein reines Mozart-Programm. Zwischen den Symphonien Nr. 29 A-Dur KV 201 und der Jupiter-Symphonie C-Dur KV551 sang die für Diana Damrau einspringende Marina Rebeka eine Zusammenstellung von drei Arien: „Vado, ma dove? O Dei!“ KV 583; darauf Rezitativ und Arie „E Susanna non vien“ – „Dove sono i bei momenti“ aus Le Nozze di Figaro KV 492/Nr. 20 und sodann Rezitativ und Arie „Crudele!“ – „No mi dir, bel’ idol mio“ aus Don Giovanni KV 527/Nr. 23.

 

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