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Das Philharmonische Tagebuch

Interna 2015

Mi, 13. Mai 2015

Prof. Reinhard Öhlberger

Interna

 

Zwei Orchesterkollegen in den Verein aufgenommen

In der außerordentlichen Vollversammlung der Wiener Philharmoniker vom 7. April 2015 wurden zwei Orchesterkollegen als Mitglieder in den Verein aufgenommen. Es handelt sich dabei um den Bratschisten Sebastian Führlinger, sowie um den Flötisten Karl-Heinz Schütz.

Sebastian Führlinger wurde am 8. April 1984 in Wien geboren. Er enstammt einer Musikfamilie, für die das Wort Bratsche längst kein Fremdwort ist: Vater Siegfried Führlinger war Stimmführer der Bratschengruppe der Wiener Symphoniker von 1964 bis 1980 gewesen, und hat sich daraufhin dem Lehrberuf an der damaligen Musikhochschule, der heutigen Musikuniversität, zugewendet. Sebastian studierte zuerst Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst bei Prof. Josef Hell und darauf Viola bei Prof. Hans Peter Ochsenhofer. Noch während des Studiums konnte er zum Probespiel für eine Stelle an der Wiener Staatsoper antreten und gewann dieses. Seit 1. Februar 2012 ist er an der Wiener Staatsoper engagiert. Damit hat er sein Orchesterspiel unter Lorin Maazel und auch Georges Prêtre gleichsam als Erinnerungsmoment für die Zukunft mitzunehmen noch erlebt.

Mit großer Leidenschaft verfolgt Sebastian Führlinger schon seit jungen Jahren das Kammermusikspiel. Seitdem spielte er mit bedeutenden Musikern auf diversen Festivals im In und Ausland. Er trat so bei den Musikfestspielen „Schwäbischer Frühling“, im Théâtre des Champs-Elysées und natürlich im Wiener Musikverein und dem Wiener Konzerthaus auf.

*

Karl-Heinz Schütz wurde am 26. September 1975 in Innsbruck geboren und absolvierte sein Studium bei Eva Amsler am Vorarlberger Landeskonservatorium, wo er auch das Musikgymnasium besuchte. Weitere Studien führten ihn nach Lyon ans Conservatoire National Supérieur de Musique zu Philippe Bernold mit Abschlüssen 2000 und einstimmiger Auszeichnung der Jury. Wichtige Anregungen erhielt er außerdem bei Aurèle Nicolet in Basel. Internationale Anerkennung brachten ihm schon zur Zeit seines Studiums die ersten Preise von zwei internationalen Wettbewerben ein: Carl Nielsen 1998 und Krakau 1999.

Von 2000 bis 2004 als Soloflötist bei den Stuttgarter Philharmonikern, sodann von 2005 bis 2011 als Soloflötist bei den Wiener Symphonikern, kann er auf reiche Erfahrung in der Orchesterpraxis zurückgreifen. Dazu kommen Lehrtätigkeit (2001-2004 am Vorarlberger Landeskonservatorium, und seit 2005 die Professur am Konservatorium Wien - Privatuniversität; sowie zahlreiche internationale Meisterkurse) und eine große Anzahl solistischer Auftritte, die Karl-Heinz Schütz im In- und Ausland absolviert hat: Er hatte die Gelegenheit, die wichtigsten Flötenkonzerte mit Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem NHK-Sinfonieorchester Tokyo, dem Wiener Concertverein, dem Sapporo Symphony, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Odense Symphony, der Camerata XXI, der Capella Cracoviensis und dem Symphony Orchestra de Barcelona y Catalunya zu spielen. Auf Tonträger hat er bereits einige CDs mit Musik von Bach, Brahms, Boulez, Schulhoff, Prokofjew sowie die Flötenquartette von Mozart eingespielt. 

Neben seiner Tätigkeit in verschiedenen unserer philharmonischen Kammermusikformationen ist Karl-Heinz Schütz seit Juni 2013 der Nachfolger von Wolfgang Schulz im Ensemble Wien – Berlin.

 

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