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Das Philharmonische Tagebuch

Interna 2016

Di, 13. September 2016

Prof. Reinhard Öhlberger

Interna

 

Eckhard Seifert tritt in den Ruhestand

Eckhard Seifert kam am 1. März 1952 in Weyer, Oberösterreich, zur Welt. Er erhielt ab seinem achten Lebensjahr Violinunterricht. Nach einem Jahr Studium bei Prof. Jaroslav Suchy am Salzburger Mozarteum wechselte er 1969 zusammen mit seinem älteren Bruder Günter nach Wien zu Prof. Hans Samohyl. Bereits mit 20 Jahren absolvierte Eckhard Seifert sein Probespiel an der Staatsoper als Primgeiger, die Stelle trat er an seinem 21. Geburtstag an. Er profilierte sich erneut bei einem Probespiel für eine freiwerdende Stimmführerstelle der Primgeigen 1975. Diese Position behielt er bis 2014 bei, die letzten zehn Jahre als dienstältester 1. Stimmführer. – Künstlerisches Renommee erwarb sich Seifert unter anderem als Primarius des ehemaligen Seifert-Quartetts (1976-1980) sowie als Konzertmeister der Wiener Streichersolisten. Von 1980 bis 2012 war er Mitglied des Musikverein-Quartetts (Küchl-Quartett) und von 1990 bis 2012 des Wiener Ring-Ensembles. Als Kammermusiker wirkte er bei zahlreichen Tonaufnahmen mit, so existieren etwa eine Gesamteinspielung aller Beethoven- und aller großen Mozartquartette sowie eine Vielzahl von Haydn-Quartetten.

Sieben Jahre lang bis 2014 spielte Eckhard Seifert auf einer Violine von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1727 („ex Benvenuti“, „ex Halphen“), die, wie in diesem Tagebuch schon oben erwähnt, dem Orchester von der Dkfm. Angelika Prokopp Privatstiftung leihweise zur Verfügung gestellt wird.

Im Jahr 1999 erfolgte die Verleihung des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Salzburg, und im Jahr 2002 durch Bundespräsident Dr. Thomas Klestil die Verleihung des Berufstitels „Professor“. 2012 erhielt er von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer das Silberne Ehrenzeichen für die Verdienste um die Republik Österrech.

 

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