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Das Philharmonische Tagebuch

Aktivitäten 2016

Fr, 30. September 2016

Prof. Reinhard Öhlberger

Aktivitäten

 

Konzertreisen im September 2016

Die philharmonischen Aktivitäten nach Beendigung der Salzburger Festspiele und dem Rücktransport nach Wien setzten mit zwei weiteren Projekten unmittelbar ein. Es ging dabei einerseits um zwei Konzerte in Luzern anläßlich des alljährlich stattfindenden Lucerne Festival. Im dortigen Kultur- und Kongresszentrum traten die Wiener Philharmoniker am 8. und 9. September auf. Das Konzert am 8. September war eine erste Begegnung mit der Dirigentin, Organistin und Cembalistin Emmanuelle Haïm, mit der man sich vorher in Wien ausschließlich Musik von Georg Friedrich Händel erarbeitete. Auf dem Programm standen das Concerto grosso in G-Dur op. 6 Nr. 1 (HWV 319); die Suiten Nr. 3 in G-Dur und Nr. 1 in F-Dur aus der „Wassermusik“ (HWV 348) und danach die manchmal als säkulare Kantate bezeichnete Musik „Il delirio amoroso“ für Sopran und Ensemble (HWV 99), mit der Sopranistin Sandrine Piau als Solistin. Als Zugaben erklangen von Händel, aus „Giulio Cesare in Egitto“ (HWV017), die Arie der Cleopatra „se pietà di me non senti“ und aus „Riccardo Primo, Ré d‘Inghilterra“ (HWV 023) die Arie der Costanza „il volo così fido“.

Das Folgekonzert am nächsten Tag fand unter der Leitung von Tugan Sokhiev statt, es stand unter dem Motto „Credit Suisse Award Preisträger-Konzert“. Von Felix Mendelssohn-Bartholdy „Die Hebriden“, Konzertouverture op. 26 und von Peter I. Tschaikowsky die Symphonie Nr. 5 e-Moll, op. 64 umrahmten das eigentliche titelspendende Ereignis: den Auftritt des mit dem „Credit Suisse Young Artist Award“ ausgezeichneten Solisten Simone Rubino. Der 1993 in Chivasso (Turin) geborene Schlagwerker hat schon mehrere Auszeichnungen bzw. Preise für sein Können erwerben können. In Luzern aufgeführt wurde von dem 1957 in China geborenen und in New York lebenden Komponisten Tan Dun das Werk „The Tears of Nature“ aus 2012, einem Konzert für Schlagzeug und Orchester, das ursprünglich Martin Grubinger gewidmet war. Der Abend hatte auch mit der Laudatio für den Preisträger Simone Rubino durch den Festival-Chef Michael Haefliger und der eigentlichen Preisübergabe begonnen. Der glückliche junge Künstler bedankte sich dann für den Applaus nach seinem Konzertauftritt mit einer Zugabe, von Alexej Gerassimez dem Stück „Asventuras“ für Trommel. Die Wiener Philharmoniker selbst hatten zum Konzertende mit zwei Piécen – Edward Elgar, „Salut d’Amour“ und P. I. Tschaikowsky, „Trepak“ aus dem Ballett „Der Nußknacker“ – Gelegenheit, das Publikum zu erfreuen.

Bereits in Probenphase während dieser Konzertauftritte in der Schweiz befand sich das zweite größere philharmonische Projekt für den Saisonbeginn: mit Rudolf Buchbinder sowohl als Solisten wie auch leitend sollten alle fünf Klavierkonzerte von Ludwig van Beethoven aufgeführt werden, am Sonntag, den 11. September in Grafenegg, zu einem vormittäglichen und einem abendlichen Termin. Die Konzerte Nr. 2, Nr. 4 und Nr. 3 erklangen um 11.00 Uhr im Auditorium, die Konzerte Nr. 1 und Nr. 5 abendlich im Wolkenturm, also Open Air. Die günstige Wetterlage hat dabei die Pläne des Konzertunternehmens gestützt.

Ein weiteres Konzert mit Rudolf Buchbinder fand im Brucknerhaus in Linz am Donnerstag, 15. September statt; und zwar mit dem Matineenprogramm von Grafenegg.

Das Luzerner Konzertprogramm vom 8. September mit Emanuelle Haïm wurde im Theater an der Wien am Samstag, 17. September wiederholt, wobei die Sopransoli bei diesem Konzert von Lenneke Ruiten gesungen wurden.

 

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