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Das Philharmonische Tagebuch

Aktivitäten 2016

Mi, 29. Juni 2016

Prof. Reinhard Öhlberger

Aktivitäten

 

Deutschland-Tournee mit Yannick Nézét-Séguin

Mit Yannick Nézét-Séguin gingen die Wiener Philharmoniker von 10. bis 14. Juni 2016 auf Deutschland-Tournee. Das Programm bestand für alle Destinationen aus zwei Werken: von Anton Webern die Passacaglia op. 1, und von Anton Bruckner die Symphonie Nr. 9, in d-Moll; wobei es einen reizvollen Gedanken darstellt, ein Opus primum mit einem Opus ultimum zu verbinden. Es war ausserdem geplant, zwischen den beiden Werken keine wirkliche Publikumspause zu halten, was den Konnex – oder Gegensatz – der beiden Musikstücke noch stärker hervorkehren mag. Die Aufführungsorte waren Dortmund, das uns schon seit längerer Zeit sehr vertraute Köln, das uns ebenso am Herz liegende Baden-Baden und das gern besuchte Frankfurt.

Nach Düsseldorf wurde mit Linienflügen gereist und die anschließenden Transportwege mit geräumigen Reisebussen durchgeführt; bis zum Rückflug von Frankfurt nach Wien. Das Konzerthaus Dortmund, 2002 nach zweijähriger Bauzeit eröffnet, hat eine Kapazität von 1550 Sitzen und folgt in seiner Anlage explizit und freimütig den Dimensionen des Wiener Musikvereins; benannt ist dieses architektonische Grundmuster etwas unverblümt als „Schuhkarton-Prinzip“. Gerundete Gipselemente und kunstvolle Kastenfriese ersetzen freilich die Goldverzierung und die Karyatiden des Goldenen Saales. In der weiteren Selbstdarstellung wird auch auf das Maskottchen – oder Wappentier – des Veranstalters eingegangen: „Der … Akustik des Hauses trägt auch das Logo des Konzerthaus Dortmund, das geflügelte Nashorn, Rechnung. Denn obwohl das Nashorn ein eher bodenständiges Tier ist, hat es doch ein sehr feines Gehör und ist damit das ideale Konzerthaus-Wappentier. Dem Pegasus gleich soll es beflügeln, zu immer neuen gedanklichen Höhenflügen anregen und der Geist der Konzertbesucher ,sull’ali dorate‘ – auf den Schwingen des Nashorns – [recte ,auf goldenen Flügeln‘, Anm. d. Übers.] immer ungehinderten Zugang zur Kunst haben!“ – In den 1950er Jahren und bereits in der neuen Halle hat das Orchester 2002 und 2008 in Dortmund konzertiert, des weniger häufigen Besuchs halber erfolgte diese kurze Darstellung, anläßlich des Konzertes am 10. Juni.

Mit den Aufführungen in der Kölner Philharmonie am 11. Juni, im Festspielhaus in Baden-Baden am 12. Juni sowie in der Alten Oper in Frankfurt am 13. Juni spielte das Orchester in von der Lokalität her vertrauten und oft besuchten Tourneehaltepunkten. In der unmittelbaren Folge kam es auch zu einem Konzert„besuch“ in Wien am 14. Juni, wo die Kombination Webern-Bruckner als Festwochenkonzert im Großen Musikvereinssaal bestritten wurde.

 

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