Anmelden

Anmelden

 

Mein Bereich

Nützen Sie zahlreiche Vorteile mit Ihrer Registrierung auf www.wienerphilharmoniker.at: Verschiedenste Newsletter, Teilnahme an den Kartenverlosungen und ein Überblick über alle Ihre Online-Einkäufe!

Jetzt registrieren

Fenster schließen

Menu Kalender

  2017  
  NOV  
M D M D F S S
M 1
D 2
F 3
S 4
S 5
M 6
D 7
M 8
D 9
F 10
M 13
D 14
M 15
D 16
F 17
D 21
M 22
D 23
M 27
D 30

Startseite > Orchester : Orchester

 

Das Philharmonische Tagebuch

Nachrichten 2016

Mo, 02. Mai 2016

Prof. Reinhard Öhlberger

Nachrichten

 

Trauerfeier für Nikolaus Harnoncourt

Am 16. April fand im Großen Musikvereinssaal eine von der Gesellschaft der Musikfreunde veranstaltete Trauerfeier für Nikolaus Harnoncourt statt, in die auch die Wiener Philharmoniker eingebunden waren.

Nach der Begrüßung und ersten Würdigung von Intendant Dr. Thomas Angyan wurde von Wolfgang Amadeus Mozart die Maurerische Trauermusik KV 477 gespielt. Darauf sprach Vorstand Andreas Großbauer über das Verhältnis der Wiener Philharmoniker zu ihrem Ehrenmitglied Nikolaus Harnoncourt und die große Spannweite seiner Aktivitäten mit unserem Orchester, die sich von 1984 (Abonnementkonzert) bis 2015 (Mozartwoche Salzburg) erstreckt haben. In diesem Zusammenhang abermalig Erwähnung finden muss das Wort vom „Kosmos Harnoncourt“, der ohne die Ehefrau Alice Harnoncourt, Lebensbegleiterin und künstlerisches Gewissen, nicht denkbar gewesen wäre.

Weitere Teilnehmer an der Trauerfeier waren der Arnold Schoenberg Chor unter seinem Leiter Prof. Erwin Ortner, mit drei Chören von Anton Bruckner. Nach der Ansprache von Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn erklang vom Concentus Musicus (der ab nun das Orchester stellte) unter der Leitung von Stefan Gottfried der zweite Satz Andante von Mozarts Symphonie in g-moll KV 550. Der Sohn Dr. Franz Harnoncourt berichtete darauf über in der Öffentlichkeit nicht so sehr bekannte Talente seines Vaters, etwa seine Liebe und Fähigkeit zur Schnitzkunst; und auch zur Karikatur, wie er sie in prägnant-verknappter Weise zu Papier brachte („Schonung war nicht das Seine“). Der feierliche Akt schloß mit dem Lacrimosa aus dem Requiem KV 626, das als Fragment bis zum Ende der originalen Notenzeilen in der Handschrift ausgeführt wurde; und letztlich mit dem Ave verum KV 618.

 

Tags

© 2017 Wiener Philharmoniker RD0003FF4B68AC