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Das Philharmonische Tagebuch

Nachrichten 2016

Fr, 03. Juni 2016

Prof. Reinhard Öhlberger

Nachrichten

 

9. Kammermusikkonzert in der Wiener Staatsoper 2015/16

Einen besonderen demokratisch-philharmonischen Geist atmete das 9. bzw. vorletzte Kammermusikkonzert im Gustav Mahler-Saal der Wiener Staatsoper am Samstag, 21. Mai. Die Reihenfolge des angetretenen Cello Quartetts kam in der Ankündigung streng alphabetisch zum Ausdruck: Sebastian Bru, Bernhard Naoki Hedenborg, Robert Nagy, Edison Pashko. In der Abfolge der Stücke wurde bei der Führung des jeweiligen Programmpunktes nämlich abgewechselt.

Die Originalliteratur für diese Besetzung ist zwar beschränkt, war aber mit immerhin drei für exakt diese Besetzung verfaßten Piecen vertreten. Man begann mit Arcangelo Corelli, dem Concerto grosso C-Dur op. 6/10, in einem auf G-Dur transponierten Arrangement von Willem Poot. Darauf folgten „Zwei Stücke für vier Violoncelli op. 5“ von Julius Klengel, dem vormaligen langjährigen ersten Solocellisten des Leipziger Gewandhausorchesters (*1859 †1933). Vor der Pause kam noch ein viergestaltiger Beitrag aus W.A. Mozarts „Zauberflöte“ zum Einsatz, die Arien „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“, „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ sowie die Duette „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ und das stotterhafte „Pa-pa-pa“ aus dem Finale der Oper.

Mit einem Werk des philharmonischen Geigers Herbert Frühauf begann man die zweite Konzerthälfte, seinen Vier Stücken für vier Violoncelli op. 73a. Es folgte von David Popper (*1843 †1913) , einem der berühmten Cellovirtuosen des 19. Jahrhunderts, der auch durch ein bis heute als Standard geltendes Lehrwerk für Violoncello bekannt ist, seine Concert-Polonaise d-Moll op. 14. Dieses in originaler Gestalt für ein Cello und Klavierbegleitung komponierte Stück wurde von dem niederländischen Cellisten Sebastiaan van Eck (*1955) für ein Celloquartett umgearbeitet. Gabriel Fauré steuerte mit seinem bekannten Klavierlied „Après un rêve“ im Arrangment des Kammermusikers Edison Pashko das nächste Werk bei.

Nach dem Marche militaire D-Dur D 733/1 von Franz Schubert, cellistisch zubereitet von Valter Despalj, sowie dem Concert-Walzer für vier Violoncelli D-Dur op. 31 von Wilhelm Fitzenhagen (*1848 †1890) drängte das begeisterte Publikum auf Zugaben, die es auch erhielt: es ging dabei um „Manhã de Carnaval“ von Luiz Bonfá und Antônio Maria, einem Bossa Nova aus dem Film „Orfeu Negro“, arrangiert vom philharmonischen Geigerkollegen Erich Schagerl; sodann die Pizzikato-Polka von Johann und Josef Strauß, in Bearbeitung von Sebastiaan van Eck.

 

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