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Das Philharmonische Tagebuch

Nachrichten 2016

Di, 31. Mai 2016

Prof. Reinhard Öhlberger

Nachrichten

 

Benefizveranstaltung zugunsten der Aktion „Rettet das Kind“

Am 16. Mai 2016 fand eine Benefizveranstaltung zugunsten der Aktion „Rettet das Kind“ in Kufstein statt, an der auch eine wichtige philharmonische Institution ihren Anteil hatte. Es geht dabei um den Fußballklub der Wiener Philharmoniker, mit dem sportlichen Kürzel FK WPH. Dass sich aus „WPH“ ein sinnvolles Akrostichon formt, wird aus dem abgebildeten Wappen ersichtlich (dabei beachtenswert die von den Krallen des Bundesadlers neben den gesprengten Ketten gehaltenen Musikinstrumente, Trompetchen und Geiglein, v.l.n.r., ein gelungener Ersatz für Hammer und Sichel). Bevor wir zum Ergebnis der aktuellen Begegnung auf dem grünen Rasen vordringen, ein ganz kurzer Blick in die Geschichte des Vereins, die ins vorige Jahrtausend zurückreicht.

Gegründet 1973 vom damaligen Stimmführer der philharmonischen Cellogruppe Prof. Reinhard Repp, kam es zur ersten urkundlichen Erwähnung anläßlich einer sportlichen Auseinandersetzung mit dem Team des Teatro alla Scala di Milano am 23. Mai des genannten Jahres. Eine entsprechende Formulierung ist der Website des Klubs entnommen und lautet „Die unter der Führung ihres Chefdirigenten Claudio Abbado angetretenen Azzurri hatten dem Angriffswirbel des Gründungsteams nichts entgegen zu setzen und gingen sang- und klanglos 3:6 unter.“ Nach diesem historischen Triumph verlor sich freilich die Spur philharmonischer Fußballbegeisterung für eine kleine Weile in den Wirren der Geschichte. Als Phönix aus der Asche entstieg jedoch bald – 1978 – unter der Führung des charismatischen Hans Hindler (Klarinette) eine neue Formation des FK-WPH. Gleichsam in dritter Generation kam es 1990 zu einer Übernahme der Kompetenzen durch den jetzigen Präsidenten, Sportdirektor und Cheftrainer in einer Person, nämlich unseren Solohornisten Ronald Janezic und seinem Vizepräsidenten und Co-Trainer, Solotrompeter Mag. Martin Mühlfellner. Ohne große Übertreibung spricht die Selbstdarstellung des Klubs auf ihrer Website von der so genannten „Goldenen Ära“, deren Ende noch lange nicht abzusehen ist.

Entsprechend den hochgesteckten Zielen war auch das Benefiz-Match im Grenzlandstadion in Kufstein eine ehrenvolle Angelegenheit. Eine verwegene Auswahl der „Österreichischen Nationalmannschaft der Köche“ trat zum guten Zweck in den Ring bzw. auf das Spielfeld, hatte die Gastmannschaft mit aller Ehrerbietung und Blasmusik begrüßt, und mußte auch bald schmerzlich die Überlegenheit des Gegners anerkennen. Der Spielbericht aus der Feder von Präsident Janezic lautet u.a.: „ … machten die Roten [Dressenfarbe des FK-WPH, Anm. d. Red.] die Räume eng und ließen die Köche nicht an den Herd.“ Der Ausgang mit 4:2 für das Gästeteam ist jedoch längst nicht als schmählich für die angetretenen Hausherren zu bezeichnen. Die Spitzenköche hatten nämlich im Anschluß an die Begegnung ein Festmahl auszurichten, das nach sportlichem Ermessen und ebenso von seiner Kulinarik her zu einem eindeutigen Sieg der Kochtöpfe geführt hätte – wäre das philharmonische Team in Schürzen angetreten.

 

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