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Das Philharmonische Tagebuch

Nachrichten 2016

Di, 20. Dezember 2016

Prof. Reinhard Öhlberger

Nachrichten

 

Buchpräsentation „Philharmonische Begegnungen II“

Im Haus der Musik fand am 30. November 2016 die Präsentation des neuesten Buches von Prof. Dr. Clemens Hellsberg, „Philharmonische Begegnungen II“ statt. Unser Orchestermitglied Dominik Hellsberg, Violine, ältester Sohn des Autors, spielte einleitend von Johann Sebastian Bach das Präludium der E-Dur-Partita. Nach den Begrüßungsworten des Hausherrn Dr. Simon Posch und des Verlagsleiters der Firma Braumüller Bernhard Borovansky moderierte Heinz Sichrovsky im Wechselgespräch mit dem Autor die Veranstaltung. 

Im hochkarätig besetzten Auditorium konnten einerseits mit Prof. Walter Barylli und Prof. Werner Resel sämtliche weiteren lebenden Altvorstände des Orchesters ausgemacht werden. Eine sehr kabbalistisch anmutende Zahlenauslegung läßt sich dergestalt einbringen, dass nämlich die derzeitigen Lebensalter der drei Altvorstände übereinander gelegt (in summa sind das 240 Jahre) und das nächstjährige 175-Jahr-Jubliäum des Orchesters davon subtrahiert das Lebensalter von Clemens Hellsberg im Jahr 2017 ergeben. Weiters waren drei im neuen Werk apostrophierte Künstler ebenfalls zugegen: Die strenge alphabetische Reihenfolge hat zuerst Prof. Rudolf Buchbinder, darauf Kammersängerin Christa Ludwig sowie Maestro Zubin Mehta zu nennen.

Die Konsequenz dieses in der verhältnismäßig kurzen Zeit von einem Jahr entstandenen weiteren Artikelmosaiks zieht abermals Gedankenspiele nach sich: Eine noch immer nicht vollends ausgeschöpfte Vielfalt der philharmonischen Begegnungen rufe gebieterisch nach … ja, wonach wohl? Von Verlagsseite wurde es bereits mündlich in Aussicht gestellt: das Diptychon möge sich zur Trilogie abrunden. Das aber jetzt einmal vorzustellende Werk der Schrift hat – mit den Worten des Autors – den abermaligen großen Vorteil der „Unabhängigkeit“ der einzelnen Abschnitte: „Das Bemühen um Geschlossenheit jedes einzelnen Kapitels war mir nicht zuletzt aufgrund der Rückmeldungen vieler Leserinnen und Leser, die sich erfreut darüber zeigten, das Buch ,durcheinander’ lesen zu können, ein Anliegen.“

Ein Zentralpunkt der Darstellung ist die Beschäftigung mit Hans Richter, seinen musikhistorisch relevanten Leistungen wie die von ihm geleiteten Uraufführungen zahlreicher Werke der musikalischen Weltliteratur, aber auch mit seiner Vorbildwirkung (wie der Autor im Rückblick auf seine Vorstandzeit gesteht) „in seinen Stärken ohnehin, aber auch in seinen Schwächen, die fast ausschließlich in der Verletzlichkeit bestanden, welche jede Liebe, in diesem Fall jene zu den Wiener Philharmonikern, begleitet …“

Weitere fiktive und reale Begegnungen, insgesamt 19 an Zahl, spannen den historischen Bogen des Buches von der Zeit der Wiener Klassik bis hin zur Gegenwart.

 

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