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Das Philharmonische Tagebuch

Mo, 20. Juni 2016

Prof. Reinhard Öhlberger

Nachrichten

 

10. Kammermusikkonzert in der Wiener Staatsoper 2015/16

Der Ausklang der Kammermusik-Reihe der Wiener Philharmoniker in der Wiener Staatsoper für die Saison 2015-16, das zehnte und damit letzte Konzert fand am Samstag, den 4. Juni 2016 im Gustav Mahler-Saal statt. Die Orchestermitglieder Wolfgang Breinschmid (Flöte) und Edison Pashko (Violoncello) wurden am Klavier von Maximilian Flieder (dem Sohn unseres Cellisten Raphael Flieder) begleitet.

Die klassische Besetzung eines Klaviertrios besteht an und für sich aus Klavier, Violine und Violoncello; eine ganze Reihe von abweichenden Triobesetzungen wie die hier präsentierte mit Flöte ist allerdings üblich gewesen und wurde sehr häufig auch von den Komponisten extra alternativ anstatt für Violine dafür eingerichtet bzw. adaptiert. Es ging anfangs um Joseph Haydn, der mit seinen insgesamt 43 Klaviertrios eine reiche kompositorische Tätigkeit auf diesem Gebiet entfaltet hat; das Trio G-Dur Hob. XV:15 entstand dabei ursprünglich für Flöte und wurde erst später auch in Violinfassung veröffentlicht. Felix Mendelssohn Bartholdy hat im Gegensatz dazu nur zwei vollständige Werke für diese Besetzung geschaffen: es erklang das Trio d-Moll op. 49; welches nun wieder als Originalkomposition zuerst für die Violine konzipiert war. 

Nach dem erst kürzlich aufgetauchten Fund eines bis dahin unbekannten frühen Druckes ist das Werk auch in Umarbeitung für Flöte herausgegeben worden, wobei diese Adaption in mehrfacher Weise erstaunen macht: denn der Umgang mit dem Notentext – und nur dem der Flöte, nicht der beiden anderen Instrumente – sei so frei und originell, dass eigentlich nur dem Komponisten selbst solche Lösungen zuzutrauen wären; so berichtet das Vorwort der aktuellen Ausgabe. 

Nach der Pause wurde von Bohuslav Martinů das Trio H 300 aufgeführt (H steht dabei für den Werkkatalog des belgischen Musikwissenschafters Harry Halbreich); und als Schlußstück fungierte von Carl Maria von Weber das Trio g-Moll op. 63.

 

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