Anmelden

Anmelden

 

Mein Bereich

Nützen Sie zahlreiche Vorteile mit Ihrer Registrierung auf www.wienerphilharmoniker.at: Verschiedenste Newsletter, Teilnahme an den Kartenverlosungen und ein Überblick über alle Ihre Online-Einkäufe!

Jetzt registrieren

Fenster schließen

Menu Kalender

  2017  
  DEZ  
M D M D F S S
F 1
S 2
S 3
M 4
D 5
M 6
D 7
M 11
D 12
M 13
D 14
F 15
S 17
M 18
D 19
M 20
D 21
F 22
S 23
S 24
M 25
D 26
M 27
D 28
F 29

Startseite > Orchester : Orchester

 

Das Philharmonische Tagebuch

Nachrichten 2017

Do, 05. Jänner 2017

Prof. Reinhard Öhlberger

Nachrichten

 

4. Kammermusikkonzert in der Wiener Staatsoper 2016/17

Das „Philharmonische Hornquartett Wien“ bestritt am 17. Dezember im Gustav-Mahler Saal der Staatsoper das vierte Kammermusikkonzert des Zyklus. Bläserklänge zur Vorweihnachtszeit erfreuen sich einerseits einer gewissen Beliebtheit, der Anspruch des Programms ging freilich darüber weit hinaus. Die Orchestermitglieder Ronald Janezic, Wolfgang Lintner, Wolfgang Vladar und Lars Michael Stransky boten eine Zusammenstellung mit hornistischen Schwerpunkten von drei philharmonischen „Vorfahren“, deren kompositorische Qualitäten sich beileibe nicht vor anderen Professionisten dieses Gewerbes zu verstecken brauchten. 

Man begann mit dem „Kirta-Marsch“ von Josef Schantl (1842-1902), einer der Galionsfiguren des Wiener Horns, philharmonisch tätig von 1870 bis 1895. Es folgten „Sechs Stücke für Hornquartett“ von Anton Richter (1802-1853), dem Vater des Dirigenten Hans Richter, welch letzterer ja auch dreieinhalb Jahre lang – von 1862 bis 1866 – philharmonischer Hornist gewesen ist. Die „Suite pour Quatre Cors“ von Eugène Bozza und die „Sechs Stücke für vier Hörner“ op. 35 von Nikolai Tscherepnin beschlossen den ersten Teil des Konzertes.

Nach der Pause wurde der „Abendsegen“ aus der Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck gespielt; darauf die „Weihnachtsglocken“ von Karl Stiegler (1876-1932), nach 1900 langjähriger Solohornist der Wiener Philharmoniker und pädagogisch erfolgreich tätig. Die Volksweise „Ufm Berge, da geht der Wind“ in Adaption für Hornquartett leitete über zu dem „Weihnachtschoral“ von Gottfried von Freiberg (1908-1962), dem legendären philharmonischen Solohornisten, Schüler und Neffen von Karl Stiegler. Schlußendlich für das reguläre Programm gab man das „Woodland Quartett“ von Eric Ewazem.

Die für ein solches Ensemble unerläßlichen kleinen (Verschnauf-)Pausen zwischen den Stücken wurden durch launige Erklärungen von Wolfgang Vladar ausgefüllt, etwa über die Genesis des Kondenswassers im Instrument, seine immense Gefährlichkeit und wie man dieser begegnet. Das nach Zugaben drängende Publikum erhielt die „Nejmilejší“-Polka von Jaroslav Tvrdy sowie „Das Bild der Rose“ von Johann Friedrich Reichardt. In Vorbereitung für dieses Konzert hatte man auch am 12. Dezember im Berio-Saal des Wiener Konzerthauses an einem moderierten Kammermusikkonzert für Volksschulklassen im Rahmen der Musikvermittlung des Orchesters teilgenommen, bei dem Stücke aus diesem genannten Repertoire das Rückgrat bildeten.

 

Tags

© 2017 Wiener Philharmoniker RD0003FF4B68AC