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Das Philharmonische Tagebuch

Do, 12. Jänner 2017

Prof. Reinhard Öhlberger

Interna

 

Professor Josef Hell sen. verstorben

Josef Hell, sen. ©  Terry Linke Josef Hell, sen. | + Am 6. Jänner verstarb unser vormaliger Trompeter Professor Josef Hell sen., eine markante Persönlichkeit, deren künstlerischem Einsatz wir viel zu verdanken haben. Geboren am 28. November 1925 in Innsbruck, erhielt er ab seinem dreizehnten Lebensjahr Unterricht bei Heinrich Weber, dem damaligen ersten Trompeter im Innsbrucker Symphonieorchester. Schon mit sechzehn Jahren war er als Trompeter bei den Stadtmusikkapellen Wilten und Mühlau beschäftigt. 

1943 trat er in das Symphonieorchester Innsbruck ein, ebenso tätig war er am Landestheater. Daraufhin teilte er das Schicksal vieler Angehöriger dieser Generation: durch die Einberufung zur Wehrmacht wurde sein Studium zwangsweise unterbrochen, und nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft wurde dieses wieder zum Hauptanliegen. Nach vorübergehender Orchestertätigkeit in Innsbruck und an der Wiener Volksoper wurde er 1955, im Jahr der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper, als 1. Trompeter an dieses Haus engagiert. Seit 1960 ist er Mitglied der Wiener Philharmoniker gewesen. Prof. Josef Hell ist ab 1. September 1990 in Pension gegangen und lebte seitdem wieder in seiner geliebten Heimat Tirol am Mieminger Plateau westlich von Innsbruck mit seiner Frau Johanna. Das musikalische Talent von Josef Hell ist auf seine Söhne übergegangen: Josef Hell jr. ist Stimmführer der Primgruppe der Wiener Philharmoniker und ordentlicher Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst; Michael Hell ist Erster Solocellist bei den Münchner Philharmonikern und unterrichtet am Tiroler Landeskonservatorium Innsbruck.

 

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