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Das Philharmonische Tagebuch

Di, 07. Februar 2017

Prof. Reinhard Öhlberger

Aktivitäten

 

Reisekonzerte mit Ingo Metzmacher und Semyon Bychkov

Elbphilharmonie ©  Benedikt Dinkhauser Elbphilharmonie | + Zwei Tage nach dem Philharmonikerball, am 21. Jänner 2017, fuhren die Wiener Philharmoniker auf Konzerttournee nach Köln, Hamburg und Essen. Die Leitung der Konzerte hatte Ingo Metzmacher, in Hamburg trat noch Semyon Bychkov dazu. Hier folgt eine Auflistung der Termine und Programme.

21. Jan. 2017, Köln, Philharmonie, Leitung Ingo Metzmacher
Anton von Webern, 6 Stücke für Orchester op. 6b
Karl Amadeus Hartmann, Symphonie Nr. 1 „Versuch eines Requiems“ mit der Solistin Gerhild Romberger, Alt
Dmitri Schostakowitsch, Symphonie Nr. 11 in g-Moll op. 103 „Das Jahr 1905“
22. Jan. 2017, Hamburg, Elbphilharmonie, Leitung Semyon Bychkov
Johannes Brahms, Detlev Glanert: Vier Präludien und Ernste Gesänge, mit dem Solisten Johan Reuter, Bassbariton
Gustav Mahler, Symphonie Nr. 1 in D-Dur, „Der Titan“
Zugaben: Antonín Dvořák, Slawischer Tanz op. 72/10 in e-Moll; Johann Strauß, Tritsch-Tratsch, Polka schnell op. 214.
23. Jan. 2017, Hamburg, Elbphilharmonie, Leitung Ingo Metzmacher
Wiederholung des Programmes vom 21. Jan. 2017
24. Jan. 2017, Essen, Philharmonie, Leitung Ingo Metzmacher
Peter I. Tschaikowsky, Konzert für Violine in D-Dur, op. 35, mit dem Solisten Joshua Bell
Dmitri Schostakowitsch, Symphonie Nr. 11 in g-Moll op. 103 „Das Jahr 1905“

Insbesondere zum Aufenthalt in Hamburg und zur Teilnahme an dem Eröffnungsfestival der Elbphilharmonie war das Orchester mit einer gewissen Neugierde und Erwartungshaltung angereist. Man kann dabei guten Gewissens behaupten, dass eine solche Vorfreude voll belohnt wurde. Das Logis der Musiker im Hotel Westin befand sich im selben Gebäudekomplex wie die Philharmonie. Dass die Zimmer-Schlüsselkarten ebenso den Zugangscode für den Konzertsaal beinhalteten, zeugt von der sinnvollen technischen Zusammenarbeit der Institutionen.

Der erste Blick in den Innenraum der Halle läßt Anklänge an den berühmten Scharoun’schen Bau der Berliner Philharmonie ahnen, man erkennt aber sehr bald die eigene Formensprache der Architektenbüros de Meuron und Herzog. Im Gesamteindruck der Farbgebung mit ihren leichten gelblich-beigen bis silbrigen Effekten mochte man sich als Musiker gelegentlich an die Roy-Thomson-Hall in Toronto erinnern. Der Orgelprospekt, in den Publikumsbereich geradezu integriert, forderte ein durch das Orchester geisterndes Diktum vom „gefrorenen Wasserfall“ geradezu heraus. Gipsähnliche Wandstrukturen mit ihren „Verkrustungen“ verleiten Besucher schon in den Foyers immer wieder zu haptischen Versuchen, und das nicht als Einzelfall.

Dass die preisgünstigste Platzkategorie aufgrund eines Abkommens mit dem Hamburger Senat mit etwa Euro 12,00 festgelegt ist, zeugt von sozialer Verantwortung; als Wiener Philharmoniker freut man sich still darüber – wo doch in unseren Abonnementkonzerten die Preisgestaltung für die Orgelbalkonplätze des Goldenen Saales eine ähnliche solche Verantwortung widerspiegelt. Bereits jetzt wird diese architektonische Leistung als neues „Wahrzeichen der Stadt“ und auch als höchstes Gebäude (von Türmen nun einmal abgesehen) gewürdigt. Zur akustischen Aufbereitung ist hier ebenso wieder der international tätige japanische Akustiker Yasuhisa Toyota herangezogen worden.

 

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