Lorin Maazel
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Seit mehr als fünf Jahrzehnten zählt Lorin Maazel zu den weltweit renommiertesten und meist gefragten Dirigenten.
Als in Paris geborener US-Amerikaner der zweiten Generation begann Lorin Maazel mit fünf Jahren mit dem Violinunterricht. Bereits mit sieben lernte er Dirigieren bei Vladimir Bakaleinikoff. Mit acht Jahren ist er erstmals öffentlich aufgetreten, zwischen neun und fünfzehn dirigierte er berühmte amerikanische Orchester, darunter auf Einladung Arturo Toscaninis das NBC Symphony Orchestra.
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Bereits mit sieben lernte er Dirigieren bei Vladimir Bakaleinikoff. Mit acht Jahren ist er erstmals öffentlich aufgetreten, zwischen neun und fünfzehn dirigierte er berühmte amerikanische Orchester, darunter auf Einladung Arturo Toscaninis das NBC Symphony Orchestra.
Während seiner nunmehr 72-jährigen Karriere auf dem Konzertpodium hat Maestro Maazel mehr als 200 Orchester in nicht weniger als 7000 Opern- und Konzertaufführungen dirigiert. Er spielte über 300 Aufnahmen ein, inklusive symphonische Zyklen sowie sämtliche Orchesterwerke von Beethoven, Brahms, Debussy, Mahler, Schubert, Tschaikowsky, Rachmaninow und Richard Strauss, die ihm zehn Grands Prix du Disques eingebracht haben.
Als Musikdirektor des New York Philharmonic dirigierte Lorin Maazel das Orchester bei seinem historischen Besuch in der nordkoreanischen Hauptstadt Pyongyang am 26. Februar 2008. Maazel war Musikdirektor des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (1993–2002), Musikdirektor des Pittsburgh Symphony (1988–96) und Generalintendant, künstlerischer Leiter und Chefdirigent der Wiener Staatsoper (1982–84) - der erste Amerikaner, der diese Position innehatte. Er war Musikdirektor des Cleveland Orchestra (1972– 82) und künstlerischer Leiter und Chefdirigent der Deutschen Oper Berlin (1965–71). Maazels enge Beziehung zu den Wiener Philharmonikern spiegelt sich unter anderem in den elf weltweit übertragenen Neujahrskonzerten unter seiner Leitung.