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Startseite > Orchester : Orchester

Birgit Nilsson Preis 2014

Der Birgit Nilsson Preis 2014 wird an die Wiener Philharmoniker verliehen

Verleihung des Birgit Nilsson Preises an die Wiener Philharmoniker ©  Jan-Olav Wedin ≡ InfoVerleihung des Birgit Nilsson Preises an die Wiener Philharmoniker | + Zoom Am 8. Oktober wurde den Wiener Philharmonikern der Birgit Nilsson Preis 2014 überreicht - im Rahmen einer festlichen Preisverleihung in Anwesenheit von König Carl XVI. Gustaf von Schweden und Königin Silvia im Konzerthaus von Stockholm. Anlässlich der Preisverleihung spielte das Orchester Werke von Liszt und Wagner unter der Leitung des vorigen Birgit Nilsson Preisträgers Maestro Riccardo Muti. Der mit einer Million Dollar dotierte Birgit Nilsson Preis wurde von Birgit Nilsson persönlich ins Leben gerufen und ist die höchstdotierte Auszeichnung im Bereich der klassischen Musik. Ein internationales Gremium, bestehend aus dieses Mal vier Musikexperten aus Ländern, in denen Birgit Nilsson im Laufe ihrer Karriere am aktivsten war, ernannte die Wiener Philharmoniker zum diesjährigen Preisträger.

Rutbert Reisch, Präsident der Birgit Nilsson Stiftung, sagte: „Wir sind sehr glücklich, dass die Wiener Philharmoniker als erste Institution den Birgit Nilsson Preis erhalten. Birgit Nilsson liebte die Zusammenarbeit mit dem Orchester. Wir sind überzeugt, dass sie über diese Wahl sehr glücklich gewesen wäre. Dass die Wiener Philharmoniker zusammen mit Maestro Riccardo Muti, dem Preisträger von 2011, heute hier sind, freut uns sehr.“ 

Preisgeld wird für das Historische Archiv verwendet

Andreas Großbauer, Vorstand der Wiener Philharmoniker, meinte: „Die Wiener Philharmoniker sind der Ansicht, dass man durch die Dokumentation der Geschichte die Zukunft nachhaltig prägt. Die Wiener Philharmoniker haben einstimmig entschieden, das gesamte Preisgeld in Höhe von einer Million Dollar dafür zu verwenden, das Historische Archiv in größerem Stil öffentlich zugänglich zu machen. Dies aufgrund der historischen Bedeutung für die Musikgeschichte und Birgit Nilsson.“

Großbauer fügte hinzu: „Es war schon lange ein Ziel der Wiener Philharmoniker, über ein transparentes Archiv zu verfügen, das der Öffentlichkeit einen besseren Zugang ermöglicht und das junge Menschen dazu animiert, die beinahe zweihundertjährige Geschichte des Orchesters zu studieren. Es soll zudem ein Umfeld für die wissenschaftliche Forschung geschaffen werden. Durch das Preisgeld können die Wiener Philharmoniker für das weitläufige Archiv, das in den letzten Jahrzehnten beträchtlich gewachsen ist, eine permanente Einrichtung schaffen. Die Wiener Philharmoniker entwickeln sich weiter, ihr geschichtlicher Hintergrund und ihr Vermächtnis bleiben damit gesichert.“

Über den Birgit Nilsson Preis

©  Fredrik Stehn / Jan Landfeldt + Zoom Der Birgit Nilsson Preis ist mit einer Million Dollar die höchstdotierte Auszeichnung im Bereich der klassischen Musik und gilt in der Geschichte der Klassik als einzigartig. Er wird etwa alle drei Jahre für außerordentliche Leistungen und große Verdienste im Opern- und Konzertbereich vergeben, und zwar: an einen aktiven Sänger/in (im Bereich Oper, Konzert, Oratorium oder Lied), einen aktiven Dirigenten/in (im Bereich Oper oder Konzert) oder an eine Institution mit außergewöhnlichen Verdiensten im Bereich Oper oder Konzert, wie beispielsweise ein Orchester, einen Chor oder ein Opernhaus; (bei einem Opernhaus werden insbesondere herausragende Produktionen anerkannt, die den musikalischen Gedanken des Komponisten bestmöglich verwirklichen).

Dieses Jahr wird der Preis zum dritten Mal verliehen. Birgit Nilsson selbst bestimmte vor ihrem Tod den ersten Preisträger, Plácido Domingo, der 2009 die Auszeichnung entgegennahm. 2011 wurde der Dirigent Riccardo Muti von einem hochkarätigen internationalen Gremium zum zweiten Preisträger erkoren. Das Gremium setzt sich aus Experten für klassische Musik zusammen, die aus einigen der wichtigsten Länder kommen, in denen Birgit Nilsson im Laufe ihrer Karriere tätig war. Es wird vom Stiftungsrat ernannt und arbeitet für die Dauer von drei Jahren mit diesem zusammen.

Geschichte des Historischen Archivs der Wiener Philharmoniker

Das Historische Archiv der Wiener Philharmoniker existiert seit der Gründung des Orchesters 1842. Im Jahre 1979 wurde Clemens Hellsberg zum ersten offiziellen Archivar der Wiener Philharmoniker (Violinist und ehemaliger Vorstand der Wiener Philharmoniker) gewählt. Ursprünglich befand sich das Archiv in einem kleinen Bereich der Bibliothek der Wiener Philharmoniker im Musikvereinsgebäude. Nachdem die Sammlung stetig wuchs, wurde für das Historische Archiv ein eigener Raum im Musikverein eingerichtet, bevor es im Jahr 2000 in das Haus der Musik in Wien übersiedelt wurde, in dem auch das Museum der Wiener Philharmoniker untergebracht ist. Zurzeit ist der Platz dort jedoch sehr beschränkt und es gibt keinen Raum für Wachstum. Durch den Birgit Nilsson Preis erhalten die Wiener Philharmoniker nun die Möglichkeit, die wertvollen historischen Bestände ihres Archivs zu vergrößern. Das Ziel, das Archiv mit dem Museum der Wiener Philharmoniker angemessener zu vereinen, steht nun vor seiner Verwirklichung mit mehr Raum und mehr Möglichkeiten für Dokumentation und Forschung.

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