Neujahrskonzert

Neujahrskonzert 2021 mit Riccardo Muti

Vergrößern Neujahrskonzert 2018 mit Riccardo Muti © Terry Linke

Am 1. Jänner 2021 findet das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Riccardo Muti im Wiener Musikverein statt. Riccardo Muti, dessen enge musikalische Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern bereits Jahrzehnte umspannt, dirigiert nach 1993, 1997, 2000, 2004 und 2018 zum sechsten Mal dieses prestigeträchtige Konzertereignis.

Das Neujahrskonzert 2021 wird in über 90 Länder weltweit übertragen und von Millionen TV-Zusehern verfolgt. Das Neujahrskonzert 2021 findet ohne Saalpublikum statt.

Das Programm des Neujahrskonzerts 2021

Wichtige Information für Kartenbesitzer

Aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen hat die österreichische Bundesregierung entschieden, dass bis 6. Jänner 2021 keine Konzerte vor Publikum stattfinden dürfen. Dies betrifft leider auch die Voraufführung am 30. Dezember 2020 um 11.00 Uhr, das Silvesterkonzert am 31. Dezember 2020 um 19.30 Uhr sowie das Neujahrskonzert am 1. Jänner 2021 um 11.15. Aus diesem Grund werden bereits bezahlte Karten rückerstattet. Hierzu bitten wir Sie, uns per E-Mail zu kontaktieren.

Neujahrskonzert 2021 mit Riccardo Muti

Fr., 1. Jänner 2021, 11.15 Uhr
Musikverein, Großer Saal, Wien, Österreich

DIRIGENT: Riccardo Muti

PROGRAMM: Franz von Suppè, Johann Strauß Jr., Josef Strauß, Carl Zeller, Carl Millöcker, Karl Komzák, Johann Strauß Sr.

Riccardo Muti

Im Verlaufe seiner außerordentlichen Karriere hat Riccardo Muti die prominentesten Orchester der Welt wie die Berliner Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das New York Philharmonic Orchestra und das Orchestre National de France dirigiert. Zu den Wiener Philharmonikern besteht ein besonderes Nahverhältnis. Seit 1971 dirigiert Muti die Philharmoniker in Wien, Salzburg und auf der ganzen Welt. Im September 2010 wurde Riccardo Muti Music Director des Chicago Symphony Orchestra.

Vergrößern Riccardo Muti © Terry Linke
  • Riccardo Muti und die Wiener Philharmoniker

    Im August 1971 begann bei den Salzburger Festspielen die außergewöhnliche Zusammenarbeit zwischen den Wiener Philharmonikern und dem am 28. Juli 1941 in Neapel geborenen Dirigenten Riccardo Muti. Nicht nur die erstaunliche Zahl von rund 550 gemeinsamen Konzerten, sondern auch die besondere Qualität der Aufführungen verleiht Maestro Muti einen besonderen Stellenwert in der Geschichte der Wiener Philharmoniker. Muti bereitet sich durch ein intensives Quellenstudium auf die Konzerte vor und legt Wert auf viele Details, die ihn zu einem profunden Kenner des spezifischen Klanges der Wiener Philharmoniker machen. Diese Verbundenheit spiegelt sich auch in der Tatsache wider, dass Riccardo Muti 2011 an seinem 70. Geburtstag in Salzburg zum Ehrenmitglied der Wiener Philharmoniker ernannt wurde. Er stand fünf Mal am Pult des prestigereichen Neujahrskonzertes in den Jahren 1993, 1997, 2000, 2004 und 2018. Im Jahr 2021 geht die kontinuierliche Zusammenarbeit von Riccardo Muti mit den Wiener Philharmonikern in ihr 51. Jahr.

  • Soziales Bewusstsein

    Das soziale Bewusstsein des Künstlers Riccardo Muti drückt sich in Konzerten aus, die im Rahmen des Ravenna-Festival Projekts „Le vie dell'Amicizia“ (Die Pfade der Freundschaft) seit 1997 bis heute an Orte stattfinden, die unsere turbulente Vergangenheit und Zeitgeschichte symbolisieren.

  • Jugendarbeit

    2004 gründete Riccardo Muti das Luigi Cherubini Jugendorchester. Im Juli 2015 rief Riccardo Muti ein weiteres Projekt zur Ausbildung junger Musiker ins Leben: Die erste „Riccardo Muti Italian Opera Academy“ für junge Dirigenten, Korrepetitoren und Sänger fand mit Teilnehmern aus der ganzen Welt im Teatro Alighieri in Ravenna und später in Tokyo statt. Ziel der Akademie ist es, Mutis Erfahrungen und Meisterschaft an junge Musiker weiterzugeben und dem Publikum die komplexe Entstehung einer Opernproduktion zu vermitteln. 

    Der Schwerpunkt der ersten Academy lag auf der Oper Falstaff, in den Folgejahren standen am Programm: La Traviata (in Ravenna und Seoul - 2016), Aida (2017), Macbeth (2018), Le nozze di Figaro (2019), Rigoletto für die erste Italian Opera Academy in Tokyo im März 2019, Cavalleria rusticana und Pagliacci (2020).

  • Ehrungen

    Im Laufe seiner Karriere hat Riccardo Muti unzählige internationale Auszeichnungen erhalten. Er ist Cavaliere di Gran Croce der Italienischen Republik, Offizier der französischen Ehrenlegion, sowie Träger des Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland. Von Königin Elisabeth II. wurde Muti zum „Honorary Knight Commander“ des „Order of the British Empire“ ernannt. Für seinen Beitrag zur Mozart-Pflege verlieh ihm das Salzburger Mozarteum die Silbermedaille, und in Wien wurde er zum Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde, der Wiener Hofmusikkapelle und der Wiener Staatsoper genannt.  In Russland wurde ihm der Orden der Freundschaft und in Israel der Wolf-Preis in der Kunst verliehen. 2011 wurde Muti nicht nur mit dem renommierten Birgit-Nilsson-Preis, dem Prinz-von-Asturien-Preis für die Künste und dem Opera News Award ausgezeichnet, sondern auch zum Ehrenmitglied der Wiener Philharmoniker und zum Ehrendirektor auf Lebenszeit des Teatro dell’Opera in Rom ernannt. 2012 erhielt er die höchste päpstliche Ehrung, als er von Papst Benedikt XVI. zum Großkreuz-Ritter I. Klasse des Gregoriusordens ernannt wurde. 2016 ehrte ihn die japanische Regierung mit dem Orden der aufgehenden Sonne in Gold und Silber. Im Oktober 2018 wurde Riccardo Muti für sein Lebenswerk mit dem renommierten Praemium Imperiale for Music of the Japan Arts Association in Tokio ausgezeichnet. Er hat mehr als 20 Ehrendoktorwürden von den wichtigsten Universitäten der Welt erhalten.

Weitere Informationen zu Riccardo Muti finden Sie unter: www.riccardomuti.com

Die philharmonische Fassung des Radetzky-Marsches

Im Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker erklang der Radetzky-Marsch, op. 228 von Johann Strauß erstmals am 1. Jänner 1946. Josef Krips dirigierte ihn damals, einem Vermerk im Archiv der Wiener Philharmoniker zufolge, vor dem Donauwalzer als erste Zugabe.

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Blumenschmuck von den Wiener Stadtgärten

Wenn Riccardo Muti am 1. Jänner 2021 den Auftakt zum Neujahrskonzert gibt, wird es das sechste Mal, dass er dieses prestigeträchtige Konzert dirigiert. Die Kooperation der Wiener Philharmoniker mit den Wiener Stadtgärten zur floralen Gestaltung des Musikvereins besteht seit 2015. Gemeinsam mit den österreichischen Gärtnern und Floristen werden heuer wieder die Wiener Stadtgärten den Goldenen Saal im Musikverein in einem Blütenmeer erstrahlen lassen.

Für die alljährliche Blütenpracht im Goldenen Saal bedarf es viel an Erfahrung und Fachkenntnis. Die Arbeit der Meister-Floristinnen und Meister-Floristen startet bereits am 27. Dezember, damit rechtzeitig alles bereit ist für dieses weltweite Kulturereignis.

Karteninformation zum Neujahrskonzert

Wegen der großen Nachfrage nach Kaufkarten für die traditionellen Konzerte zum Jahreswechsel werden diese Karten zu Jahresbeginn ausschließlich über die Website der Wiener Philharmoniker verlost.