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Das Philharmonische Tagebuch

Di, 23. April 2002

 

Josef Veleba verstorben

Am 22. Juli 1997, einen Monat vor seinem 83. Geburtstag, verstarb in Wien unser ehemaliger erster Hornist Professor Josef Veleba, vielen Wiener Musikfreunden auch als Kammermusiker und Pädagoge ein Begriff. Sein früherer Schüler und Gruppenkollege Magister Roland Horvath verfaßte den folgenden Nachruf.

Mit den Klängen von Beethovens "Die Ehre Gottes in der Natur" und Brahms' "In stiller Nacht" verabschiedeten sich die Hornisten am 31. Juli 1997 von ihrem Kollegen Professor Josef Veleba. Er wurde am 26. August 1914 in Gradlitz (Tschechische Republik) geboren, war Schüler Gottfried von Freibergs und trat am 1. Jänner 1934 in die Wiener Staatsoper als Bühnenmusiker ein. Am 1. Jänner 1939 kam er in das Staatsopernorchester, per 1. Juni 1940 wurde er Mitglied der Wiener Philharmoniker und spielte in deren Reihen bis zu seiner 1977 erfolgten Pensionierung, viele Jahre davon als erster Hornist.

Nach Freibergs Tod übernahm Josef Veleba, der als Angehöriger des "Wiener Oktetts" auch zahlreiche Kammermusikreisen absolvierte, im Jahre 1962 eine der beiden Hornklassen an der Wiener Musikakademie und lehrte bis 1984. Zu seinen Schülern zählen Wolfgang Tomböck jun., Franz Söllner, Friedrich Pfeiffer, Roland Horvath und Hans Pizka (Staatsoper München). Daneben beteiligte er sich auch in beratender Funktion am Hornbau der Firma Ankerl. Seinen Lebensabend verbrachte Professor Veleba in seinem Haus in Gasteil im südlichen Niederösterreich. Seine ruhige Art wird uns immer in Erinnerung bleiben.

 

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