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Das Philharmonische Tagebuch

Mo, 27. Oktober 2003

 

Zwei neue Mitglieder

Bartosz Sikorski wurde am 21. Mai 1974 in Bytom (Polen) geboren, wo er bis 1993 die Musikgrundschule bzw. das Musikgymnasium besuchte und Kontrabaßunterricht bei Gerard Przybyla nahm, worauf er von 1993 bis 1995 das Studium an der Hochschule für Musik in Warschau bei Tadeusz Pelczar fortsetzte. Ab 1996 studierte er an der Hochschule der Künste in Berlin bei Michael Wolf, wo er 2002 die Diplomprüfung mit Auszeichnung ablegte. Parallel dazu besuchte er die Orchester-Akademie des Berliner Philharmonischen Orchesters (1994-1996), wobei er von Klaus Stoll, dem Solokontrabassisten der Berliner Philharmoniker, unterrichtet wurde, sowie von 1997 bis 1999 die Orchester-Akademie der Staatskapelle Berlin, wo Solokontrabassist Walter Klier sein Lehrer war.

Mehrere Meisterkurse und Wettbewerbe sowie Rundfunkaufnahmen und Soloauftritte ergänzten diese umfassende Ausbildung, während die Mitgliedschaft als (Solo-)Kontrabassist beim Gustav Mahler Jugendorchester und Mahler Chamber Orchestra ebenso wie die umfangreiche Substitutentätigkeit in diversen polnischen Ensembles und beim Berliner Philharmonischen Orchester für entsprechende Praxis sorgten. Im Februar 2000 erhielt Bartosz Sikorski nach erfolgreichem Probespiel ein Engagement als Kontrabassist an der Wiener Staatsoper. Seit 2002 spielt er gemeinsam mit Georg Straka in einem höchst originellen Ensemble - im Kontrabaßquartett Circus Bassissimus.

Im Alter von neun Jahren erhielt Clemens Horak, der am 29. November 1969 in Wien geboren wurde, am hiesigen Konservatorium Blockflötenunterricht bei Ernst Kölz. Ab 1982 setzte er dieses Studium an der Wiener Musikhochschule bei Hans Maria Kneihs fort, wechselte aber 1985 in die Oboenklasse von Manfred Kautzky. Das Jahr 1989 brachte für Horak zwei bedeutende Ereignisse: Zunächst maturierte er am Wiener Musikgymnasium, und unmittelbar nach dem Schulabschluß erhielt er ein Engagement als erster Oboist der Wiener Symphoniker. In den nächsten Jahren setzte er neben Orchesterdienst und zahlreichen Verpflichtungen als Kammermusiker und Solist sein Studium an der Musikhochschule fort und schloß es 1994 mit der Diplomprüfung ab.

In der Folge zeichnete sich Clemens Horak nicht nur bei den Oboensoli der Orchesterliteratur aus, sondern auch durch die Mitwirkung bei verschiedenen Kammermusikformationen, vor allem aber durch solistische Auftritte mit den Wiener Symphonikern, dem "Ensemble Kontrapunkte", dem Wiener Hochschulorchester u. v. a. Als längst arrivierter Künstler stellte er sich im September 1998 einer neuen Herausforderung: In souveräner Manier gewann er das Probespiel für die Stelle eines ersten Oboisten im Orchester der Wiener Staatsoper. Noch vor seiner Aufnahme in unsere Vereinigung trat er als Solist Philharmonischer Konzerte in Erscheinung: Am 25. März 2003 spielte er mit Werner Hink, Tamás Varga und Harald Müller Joseph Haydns Sinfonia concertante in B-Dur, Hob. I:105, wobei das von Zubin Mehta dirigierte Programm am 29. März 2003 in Mumbai und am 5. April 2003 in Taipei wiederholt wurde.

 

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