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Das Philharmonische Tagebuch

Mi, 02. Juli 2008

Aktivitäten

 

Sommernachtskonzert Schönbrunn 2008

Nachdem die Wiener Philharmoniker seit 2004 alljährlich im Schloßpark von Schönbrunn das "Konzert für Europa" bestritten hatten, veranstalteten sie am 3. Juni 2008 in diesem einzigartigen Ambiente erstmals ein "Sommernachtskonzert Schönbrunn", dem trotz teilweise heftigen Regens mehr als 60.000 Menschen beiwohnten. Georges Prêtre, der beim heurigen Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker ein sensationelles Debüt gefeiert hatte, dirigierte ein wienerisch-spanisch-französisches Programm: Dem Walzer "Wiener Blut", op. 354, von Johann Strauß folgte die Rosenkavalier-Suite, op. 59, von Richard Strauss; der "Spanische Marsch", op. 433, des Walzerkönigs bildete die Überleitung zu Emanuel Chabriers virtuoser Orchesterrhapsodie "España", worauf die "Barcarole" aus Jacques Offenbachs Oper "Hoffmanns Erzählungen" und "La Valse", Maurice Ravels ebenso faszinierende wie beklemmende Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Wiener Walzers, den Abschluß des offiziellen Programms bildete. Der Zugabenteil wurde mit dem Marche Hongroise (Rákóczi-Marsch) aus der Oper "La damnation de Faust" von Hector Berlioz eröffnet und mit der Mondscheinmusik aus "Capriccio", Richard Strauss' letzter Oper (mit welcher Georges Prêtre übrigens 1962 in der Wiener Staatsoper debütiert hatte) fortgesetzt. Der "Orpheus-Quadrille", op. 236, von Johann Strauß, welche auch schon beim Neujahrskonzert stürmisch bejubelt worden war, folgte als endgültiger Abschluß das Werk eines Komponisten, der noch nie auf dem Programm eines Philharmonischen Konzerts stand: "Bugler's Holiday" von Leroy Anderson (1908-1975), gespielt von Hans Peter Schuh, Reinhold Ambros und Stefan Haimel.

Das Konzert wurde von ORF 2 live übertragen, von sechs Sendern übernommen und in Österreich von 442.000 Zusehern verfolgt, was einem nationalen Marktanteil von zwanzig Prozent entspricht, wobei zu dieser Einschaltquote zusätzlich anmerkenswert ist, daß die Zuseheranzahl während des gesamten Konzerts gleich hoch blieb. Besondere Erwähnung verdient auch die Tatsache, daß der ORF die Übertragung fortsetzte, obwohl die vorgesehene Sendezeit erheblich überschritten wurde.

 

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