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Das Philharmonische Tagebuch

Do, 18. März 2010

Aktuelles

 

Haydn Edition der Wiener Philharmoniker

Die Haydn Edition kann im
E-Shop der Wiener Philharmoniker
bezogen werden

Aus Anlass des 200. Todestages von Joseph Haydn haben die Wiener Philharmoniker in eigener Produktion eine Sonderedition veröffentlicht, die einen kleinen Eindruck von seinem gewaltigen symphonischen Schaffen vermitteln will und gleichzeitig einen Einblick in seine Rezeption durch das Orchester gewährt. Dazu wurden sieben Symphonien aus verschiedenen Schaffensperioden Haydns ausgewählt, die von den Wiener Philharmonikern mit fünf verschiedenen Dirigenten innerhalb eines Zeitraums von 37 Jahren aufgenommen wurden. Die älteste Aufnahme datiert aus dem Jahr 1972 und wurde von Zubin Mehta geleitet, gefolgt von Konzerten aus dem Jahr 1991 mit Christian von Dohnányi, Pierre Boulez (1996), Franz Welser-Möst im Jahr 1998 und drei Aufnahmen aus dem Jubiläumsjahr 2009 mit Nikolaus Harnoncourt und nochmals Welser-Möst.

Haydns symphonisches Werk umfasst 108 Symphonien, von denen eine verschollen ist und eine dem speziellen Typus der Sinfonia concertante angehört. Überblickt man die anderen 106 Symphonien, so ist jede für sich ein singuläres Kunstwerk. Haydn wiederholt sich nicht, er schrieb nie eine „typische" Haydn-Symphonie, für ihn war die Symphonie eine Gattung, die es ihm erlaubte, sich innerhalb eines vorgegebenen, aber variablen Formschemas in verschiedenster Weise auszudrücken.

Auf den vorliegenden CDs sind zum einen Symphonien aus den 1760er Jahren zu hören, als Haydn ein experimentell Suchender war, sich selbst finden und einen Namen machen musste, sowie aus den 1790er-Jahren, als er bereits ein weltweit berühmter Komponist war und noch immer experimentierte, um sein Publikum mit Neuerungen und Überraschungen immer wieder zu begeistern. Die ersten drei der eingespielten Symphonien sind im Zusammenhang mit Haydns Erfahrungen am Fürstlich Esterházyschen Hof entstanden. Die weiteren vier Symphonien hat er in London komponiert – für öffentliche Konzerte in einer bürgerlichen Musikszene, die bereits dem heutigen Konzertleben vergleichbar war: Hier galt es, seinen Ruhm zu rechtfertigen, sich gegenüber Konkurrenz zu behaupten und sein Publikum immer aufs Neue zu überzeugen.

Inhalt:

Symphonie Nr. 12, E-Dur, Hob. I:12 (1763)
Christian von Dohnányi | 10. November 1991 | Wien, Musikverein

Symphonie Nr. 22, Es-Dur, Hob. I:22 , 'Der Philosoph' (1764)
Zubin Mehta  | 16. Januar 1972 | Wien, Musikverein

Symphonie Nr. 26, d-Moll, Hob. I:26 , 'Lamentatione' (zw. 1766 und 1768)
Franz Welser-Möst | 22. März 1998 | Wien, Musikverein

Symphonie Nr. 93, D-Dur, Hob. I:93, 2. Londoner Symphonie (1791)
Nikolaus Harnoncourt | 10. Mai 2009 | Wien, Konzerthaus

Symphonie Nr. 98, B-Dur, Hob. I:98, 4. Londoner Symphonie (1792)
Franz Welser-Möst | 8. September 2009 | Lucerne Festival

Symphonie Nr. 103, Es-Dur, Hob. I:103, 8. Londoner Symphonie, 'Mit dem Paukenschlag'  (1795)
Nikolaus Harnoncourt | 10. Mai 2009 | Wien, Konzerthaus

Symphonie Nr. 104, D-Dur, Hob. I:104, 7. Londoner Symphonie (1795)
Pierre Boulez | 24. März 1996 | Wien, Musikverein

 

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