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Das Philharmonische Tagebuch

Mo, 27. Juli 2015

Prof. Reinhard Öhlberger

Nachrichten

 

10. Konzert des Philharmonischen Kammermusikzyklus 2014/15

In den Kammermusikmatineen der Wiener Philharmoniker gab es bis dato schon die verschiedentlichsten Besetzungen, durchaus auch ausgefallener Art. Dennoch kann man beim 10. und letzten Konzert dieses Zyklus im Gustav Mahler-Saal der Staatsoper am 20. Juni 2015 von einer Premiere sprechen. Vier Kontrabassisten des Orchesters haben sich zu dem friedlichen Zweck vereinigt, ihre „dicken Brummer“ sprechen, singen und swingen zu lassen. Ein Ungar, ein Slowene, ein Steirer und ein Berliner stellten sich im harmonischen Beisammensein als Ensemble „Philbass“ vor – ursprünglich zum Zweck einer musikalischen Einlage am Ball der Wiener Philharmoniker vom damaligen Ballchef Andreas Großbauer entriert, und nach dem dortigen Erfolg ermutigt, in diesem Sinn weiterzumachen. Es geht um unseren Solobassisten Ödön Rácz, Stimmführer Iztok Hrastnik, Alexander Matschinegg und Elias Mai (letzterer hier   noch – Mitglied der Wiener Staatsoper).

Nach einer leider kurzfristigen Absage der Sopranistin Íride Martinez mußte programmmäßig umdisponiert werden. Es erklang von Georg Philipp Telemann das Concerto D-Dur TWV 40.202 (im Original für vier Violinen, Streicher und Basso Continuo) arrangiert von Carolyne White Buckley; hierauf von Colin Brumby die Suite für vier Kontrabässe. Es folgten von Peter Iljitsch Tschaikowsky das Andante cantabile aus dem Streichquartett Nr. 1 op. 11 in D-Dur, im Arrangement von Iztok Hrastnik und von Giovanni Bottesini die Passione Amorosa im Arrangement von Klaus Trumpf.

Nach der Pause wurden von Astor Piazzolla das Stück „Kicho“ im Arrangement von Andrés Martin gespielt, das der Komponist dem Kontrabassisten seines Ensembles, Enrique Diaz, gewidmet und es nach dessen Spitznamen benannt hatte; weiters von Johannes Brahms der Ungarische Tanz Nr. 5, arrangiert von Alexander Matschinegg; darauf von Daryl Runswick aus der Sammlung „Suite and Low“ das Stück „Strauss in the Doghouse“. Zur Namensgebung des letzteren muss angemerkt sein, dass englische Bassisten ihr Instrument gerne liebevoll-sarkastisch als „Doghouse“ sprich „Hundehütte“ apostrophieren. Als Zugaben wurden von Henri Mancini „The Pink Panther Theme“ im Arrangement von Andrés Martin dargebracht sowie die „Hundehüttenmusik“ wiederholt.

 

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