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Das Philharmonische Tagebuch

Nachrichten 2017

Fr, 14. April 2017

Prof. Reinhard Öhlberger

Nachrichten

 

Vienna Philharmonic Society

Die Vienna Philharmonic Society wurde in New York im Februar 2016 gegründet. Diese Gesellschaft hat es sich zur Aufgabe gestellt, die Aktivitäten der Wiener Philharmoniker zu unterstützen und ganz allgemein das Musikverständnis und die Aufnahmebereitschaft für die klassische Musik zu fördern. Dankbar erinnert sich das Orchester dabei daran, dass es vormals bereits einen Verein der Freunde der Wiener Philharmoniker in New York gegeben hat; Gründungspräsidentin und besonders wohlmeinende Helferin dieser Formation war Miss Cynthia Wood gewesen, die verschiedentlich die Konzerte des Orchesters in den USA und vor allem auch die Möglichkeit, im Rahmen einer „Wiener Philharmoniker-Woche“ in New York jährlich präsent zu sein, finanziell unterstützt hat. Die erste Konzertabfolge in diesem Rahmen hatte noch Herbert von Karajan im Februar 1989 geleitet, ein halbes Jahr vor seinem Ableben. Cynthia Wood ist dann allzu früh verstorben, nur 55-jährig, am 23. Januar 1993.

Es gilt nun das neue Aufleben einer solchen Vereinigung ganz kurz darzustellen. Treibende Kraft ist wieder eine Dame der New Yorker Gesellschaftsszene; dabei handelt es sich um Frau Marifé Hernandez, die hier die Schirmherrschaft übernommen hat. Zusammen mit Ihrem Gatten Joel Bell stellt sie gesellschaftliche Treffen zusammen, die zum Wohl der philharmonischen Aktivitäten stattfinden. Die letzte Veranstaltung dieser Art fand am 23. Februar statt; natürlich mit festlicher musikalischer Beisteuerung als wesentliches Element aus dem Bereich des Orchesters, das für Konzerte unter der Leitung von Franz Welser-Möst gerade zur jährlichen New-York-Präsenz angereist war.

Bereits im Umfeld der genannten Einladung wurden von drei Orchestermitgliedern öffentliche Unterrichtsstunden, also „Lectures“, gehalten, die den Mitgliedern der Gesellschaft zum Besuch empfohlen waren. Die Bläser Dieter Flury (Flöte), Dietmar Küblböck (Posaune) und der Streicher Tamás Varga (Solovioloncello) führten sie durch und konnten auf diese Weise einen kleinen Einblick in unsere Spiel- und Herangehensweise an musikalische Interpretation vermitteln. Befassung mit der Jugend und konkrete Pläne für die Zusammenarbeit finden sich in einem programmatischen Statement der Vienna Philharmonic Society, ausformuliert von Chairwoman Marifé Hernandez. Als sinnstiftendes Zitat nimmt sie dabei den Satz des Theatermannes Erwin Piscator, „dass die Kunst nur dann ihren Zweck [erfüllt], wenn sie zur Verbesserung des Menschen beiträgt“.

Den oben genannten Empfang als gesellschaftliches Ereignis darzustellen erklärt die Bereitschaft finanzstarker und dabei kunstbeflissener Kreise sich in solchem Rahmen bereitwillig zu präsentieren. Ein Posaunenensemble mit Dietmar Küblböck an der Spitze eröffnete das Treffen mit der Ausseer Fanfare von Gottfried von Freiberg; weiter mit „Trionfi Amore“ aus der Oper „Orfeo e Euridice“ von Christoph Willibald Gluck und sodann dem Chorensemble „Vollendet ist das große Werk“ aus dem Oratorium „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn; die letzten beiden Stück in Adaption für fünf Blechbläser.

Als künstlerisches Zentralereignis kam dann das Septett in Es-Dur op. 20 von Ludwig van Beethoven zur Aufführung, mit unserem neuen Konzertmeister José Maria Blumenschein (Mitglied der Wr. Staatsoper) sowie Elmar Landerer (Viola), Wolfgang Härtel (Violoncello), Christoph Wimmer (Kontrabass), Daniel Ottensamer (Klarinette), Sophie Dartigalongue (Fagott, Wr. Staatsoper) sowie Wolfgang Vladar (Horn).

Viennna Philharmonic Society

 

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