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Das Philharmonische Tagebuch

Interna 2017

Fr, 25. August 2017

Prof. Reinhard Öhlberger

Interna

 

Gedenken an Konzertmeister Gerhart Hetzel

Auf Anregung unseres Orchestermitgliedes Josef Hell fand am Beginn einer Probe mit Maestro Riccardo Muti am 11. August ein spezielles Gedenken statt: vor 25 Jahren, am 29. Juli 1992, ist unser damaliger Konzertmeister Gerhart Hetzel bei einem Bergunfall in der Nähe von St. Gilgen ums Leben gekommen. 

Vorstand Andreas Großbauer begrüßte als Gäste der Probe Gerhart Hetzels Witwe Regula Hetzel, deren Lebensgefährten und zwei seiner vier Kinder, Verena und Joachim, sowie die älteste Enkelin Muriel. In seinen Ausführungen kam er auf die Bedeutung Hetzels als vormals prägende Persönlichkeit unseres Orchesters zu sprechen, die für jüngere Mitglieder ja nicht mehr so präsent sein kann.

Maestro Muti unterstrich ebenfalls Hetzels Eigenschaften als hervorragender Instrumentalist und Konzertmeister, der seine Funktion als „Schaltstelle“ zwischen dem Dirigenten und der Musiziergemeinschaft in so unvergleichlicher Weise auszuüben verstand. Eine „Anekdote“, die sich kurz vor dem Unfall am 22. Juni 1992 in Ravenna ereignete, wurde von Riccardo Muti in Erinnerung gebracht, die ihn nach eigenen Worten immer noch mit Dankbarkeit gegenüber Hetzel erfüllt. Es ging damals um ein Freiluftkonzert in der „Teatro della Rocca“ genannten Zitadelle unter vom Wetter her zweifelhaften Umständen. Nach der Pause während des ersten Satzes der Eroica begann es leicht zu tröpfeln, und Muti sandte fragende Blicke ans Konzertmeisterpult, ob dergleichen Feuchtigkeitseinbruch den Instrumenten noch zuzumuten wäre oder ein Abbruch des Konzertes unabdingbar sei. Hetzel hatte ihm damals zuversichtlich bedeutet, weiterzumachen; und siehe, die Schleusen des Himmels hatten ein Einsehen und versiegten für den Rest des Konzerts.

 

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