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Das Philharmonische Tagebuch

Mo., 16. Oktober 2017

Prof. Reinhard Öhlberger

Interna

 

Vorstellung des neuen Vorstands und Geschäftsführers

Mit dem ersten September des nun langsam ablaufenden Jahres hat sich eine neue Vereinsspitze der Geschicke der Wiener Philharmoniker angenommen. Es erweist sich nach der ersten Eingewöhnungsphase durchaus sinnvoll, diese „neue Crew“ unserem Abonnementpublikum zwar schon als längst bekannte Mitglieder, nun aber doch mit ein paar Blicken auf ihren bisherigen Lebenslauf zu präsentieren.

Daniel Froschauer Daniel Froschauer | + Daniel Froschauer wurde am 30. Dezember 1965 in Wien geboren, sein Vater ist der international renommierte Chor- und Orchesterleiter Helmuth Froschauer. Zugleich mit der musikalischen Grundeinschulung als Mitglied der Wiener Sängerknaben erhielt er die Ausbildung auf der Violine, die ihn daraufhin auch nach New York zur Juilliard School führte; dort wurde er von Dorothy DeLay und Masao Kawasaki unterrichtet. Bei Pinchas Zukerman sowie in Wien bei den Orchestermitgliedern Alfred Staar und Alfred Altenburger perfektionierte er seine Kenntnisse. Mit einem Sonatenabend debütierte er 1993 im Brahmssaal des Wiener Musikvereins. Seine weitere solistische Tätigkeit umfaßt Konzerte mit dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Japan Philharmonic, dem Rundfunkorchester des WDR, dem New York Symphonic Ensemble, der Nordwestdeutschen Philharmonie, dem Reno Philharmonic Orchestra und mit dem New York Virtuosi Strings Kammerorchester. Als besondere Auszeichnung erhielt er 1990 den „Young Artist Award“ von Musical America - New York und war außerdem für 1997 Preisträger des „Concours International Pierre Lantier“ in Paris. Weiters ist er Mitglied des Küchl-Quartetts und des Wiener Ring-Ensembles.

Ab dem 1. Februar 1995 gehört er nach gewonnenem Probespiel dem Orchester der Wiener Staatsoper an, zum 12. Februar 1998 wurde er in den Verein der Wiener Philharmoniker aufgenommen und ist seither als Primgeiger tätig, seit 2004 auch als Stimmführer. 2005 wurde er Mitglied der Hofmusikkapelle.

Ein wichtiges Anliegen waren Daniel Froschauer schon seit längerem Benefizprojekte, so etwa die Organisation und Mitwirkung bei Konzerten und Workshops im Rahmen des „Vienna Philharmonic and Suntory Music Aid Fund“ – einem Hilfsfonds für Menschen in Japan, die durch Katastrophen wie jener von Fukushima in Not geraten sind. Ferner tritt er bei Konzerten der Reihe „Music and Medicine“ auf; ein Forschungsprojekt, das sich mit den Auswirkungen klassischer Musik auf Krebspatienten befasst, sowie bei Konzerten zur finanziellen Unterstützung des Hospiz Rennweg von der Caritas Socialis.


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Michael Bladerer ©  Wiener Staatsoper Michael Bladerer | + Michael Bladerer kam am 6. Juli 1968 in Waidhofen an der Ybbs zur Welt. Ab dem Alter von acht Jahren erhielt er Unterricht am Klavier, dem sich ab 1981 ein ebensolcher am Kontrabass anschloss. Er studierte ab 1986 bei unserem vormaligen Orchestermitglied und Solokontrabassisten Ludwig Streicher an der damaligen Wiener Musikhochschule und legte 1995 seine Diplomprüfung mit Auszeichnung ab.

Zu diesem Zeitpunkt konnte Bladerer schon auf eine beachtenswerte Karriere verweisen. Nachdem er den 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ (1989) erhalten hatte, folgten solistische Auftritte im In- und Ausland, ebenso mehrere CD-Einspielungen und Rundfunkaufnahmen ebenso wie einige Uraufführungen (so etwa bei Kompositionen von Balduin Sulzer, Wolfram Wagner und Ulrich Küchl). Weiters sammelte Michael Bladerer erste Erfahrungen als Orchestermusiker: Für 1987-1988 wirkte er im Brucknerorchester Linz, in der Saison 1994-1995 gehörte er den Wiener Symphonikern an. Im Jahre 1996 erhielt er ein Engagement als Solokontrabassist an der Komischen Oper Berlin, eine Position, die er drei Jahre lang ausübte.

Nach erfolgreichem Probespiel begann er seinen Dienst als Kontrabassist des Orchesters der Wiener Staatsoper zum 1. September 1999, und wurde 2002 in den Verein der Wiener Philharmoniker aufgenommen, wo er von 2005 bis 2009 auch als Pressereferent tätig war.

Sein Engagement für Belange der Gemeinschaft bewies Bladerer mit der höchst verantwortungsvollen Tätigkeit als Betriebsratsvorsitzender des Staatsopernorchesters über den Zeitraum von 2005 bis 2013. Ab 2008 wirkt er außerdem als Mitglied der Hofmusikkapelle. Im kammermusikalischen Einsatz ist Bladerer beim Wiener Ring-Ensemble und beim Wiener Oktett.


 

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